Zivilschutzverband und Bundesheer rücken in NÖ enger zusammen

800 neue Krisenhelfer haben sich nach der Flut gemeldet, Armee und Verband üben auch gemeinsam.
Georg Härtinger und Christoph Kainz geben sich die Hand

Die Flutkatastrophe aus dem Jahr 2024 hat nicht nur viel Leid über das Land gebracht, sie hat auch die Einsatzorganisationen intensiv beschäftigt – und zwar nachhaltig.

Am Montag berichtete Christoph Kainz, Präsident des Zivilschutzverbandes, dass sich bislang rund 800 Frauen und Männer beim Zivilschutzverband registrieren ließen, um im Krisenfall künftig mitanpacken zu können. „Aber Hilfe muss auch immer gut organisiert sein, deshalb werden die Helfer nun bei uns ausgebildet“, berichtete Kainz.

Gemeinsame Aktionen

Unterdessen wird auch die Zusammenarbeit mit dem Bundesheer weiter vertieft. Kainz und Militärkommandant Georg Härtinger unterschrieben einen Kooperationsvertrag.

„Das Heer und der Zivilschutzverband haben bislang schon gut zusammengearbeitet – etwa bei der Sammlung und dem Transport von Hilfsgütern nach Moldawien zu Beginn der Ukraine-Krise“, berichtete Härtinger.

Nun soll verstärkt gemeinsam geübt werden. Experten des Zivilschutzverbandes werden zudem bei Kaderschulungen des Militärkommandos mitwirken. Auch Informationsveranstaltungen und Schulungen sollen künftig gemeinsam abgehalten werden. „Wichtig ist vor allem auch die Prävention, also die Bewusstseinsbildung für die Eigenvorsorge“, betonte Kainz.

Bei der Erstellung von Krisenplänen unterstützt der Verband auch weiterhin intensiv die Gemeinden.

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