Das gekenterte Pionierboot

© ORF

Chronik Niederösterreich
03/28/2019

Bootsunglück des Heeres: Opfer bekommen Entschädigung

Nach dem Kentern eines Bootes auf der Donau bei Hainburg haben vier Opfer Schadenersatz angemeldet.

von Patrick Wammerl

Die Opfer des Bootsunglücks von vergangenen September in Hainburg in NÖ auf der Donau erhalten finanzielle Entschädigung. Den beiden schwerverletzten Frauen sowie zwei leicht verletzten Opfer wurde demnach von der Finanzprokuratur der Republik eine Entschädigungszahlung zugesichert. Wie hoch diese ausfallen wird, ist noch offen. "Das hängt natürlich auch von der Zukunft und dem gesundheitlichen Fortkommen der Frauen ab", sagt Bundesheer-Sprecher Oberst Michael Bauer. Er bestätigt damit einen entsprechenden Bericht von Radio Wien.

Für Sophie K. (17) und Natalie T. (22) wurde der Traum von einer Karriere beim Bundesheer zum Albtraum. Die beiden jungen Frauen waren beim Bootsunglück im Rahmen des Girls’ Camp auf der Donau unter das gekenterte Pionierboot geraten. Nachdem sie 40 Minuten lang unter Wasser waren, steht noch immer nicht fest, welche Spätfolgen sie davontragen werden. Eines der Mädchen soll sich immer noch im künstlichen Tiefschlaf befinden, die andere befindet sich in der Rehabilitation.

Demnächst muss sich der Bootsführer, der den Unfall verschuldet haben soll, am Bezirksgericht Bruck an der Leitha wegen fahrlässiger Gemeingefährdung verantworten. Ein Termin steht noch nicht fest.

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