Banken um 161.000 Euro betrogen: Polizei nahm Trio in Wien fest
Symbolbild
Mit etwa 161.000 Euro wird der Schaden beziffert, den ein Trio durch gewerbsmäßigen Betrug in Niederösterreich, Wien, in der Steiermark sowie in Kärnten angerichtet haben soll.
Nach Angaben der Landespolizeidirektion in St. Pölten vom Freitag waren die Beschuldigten etwa eineinhalb Jahre aktiv. Ein 38-Jähriger ist in Haft, eine Frau (28) und ein 35 Jahre alter Mann wurden angezeigt.
Beamte der Polizeiinspektion Tulln hatten seit Juli vergangenen Jahres in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Krems und Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) gegen eine mutmaßlich serbisch-kroatische Bande ermittelt.
Kredite bei Banken erschlichen
Die Beschuldigten sollen von Ende Mai 2024 bis Anfang Oktober 2025 in teils unterschiedlichen Konstellationen gefälschte Ausweise, Melde- und Lohnzettel sowie Sozialversicherungsauszüge bei verschiedenen Banken und Leasingpartnern vorgelegt und so vorgetäuscht haben, zahlungsfähig und -willig zu sein.
So sollen sie sich einen Bankkredit, die Finanzierung von vier Fahrzeugen sowie zwei Mobiltelefone erschlichen haben. Die Straftaten wurden der Polizei zufolge in Tulln, Seyring in der Gemeinde Gerasdorf bei Wien (Bezirk Korneuburg), in Krems, Hartberg, Klagenfurt und in Wien verübt.
Gestohlenes Auto in Wien überführte das Trio
Ende September 2025 wurde ein als gestohlen gemeldeter Pkw in Wien-Floridsdorf sichergestellt. Bei den weiteren Erhebungen wurden wenige Tage später in einer Tiefgarage im selben Bezirk ein Auto und ein Motorrad entdeckt. Für einen 38-jährigen Serben klickten aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien die Handschellen.
Zudem wurde in einer Tiefgarage einer Wohnhausanlage in Wien-Liesing ein betrügerisch erlangtes Fahrzeug vorgefunden. Der Mann war laut Polizei teilgeständig und wurde in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert. Die nicht geständigen beiden anderen Beschuldigten sind der Staatsanwaltschaft Wien angezeigt worden.
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