Mehr Busse zwischen Schwechat und Wien: Nahverkehr wird ausgebaut

Ein Linienbus
Das Land NÖ und die Stadt Schwechat arbeiten an einer Verdichtung der Buslinien zu U-Bahn und S-Bahn.

Den öffentlichen Verkehr in der Region wollen das Land Niederösterreich und die Stadt Schwechat "spürbar verbessern", wie Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) und Bürgermeisterin Karin Baier (SPÖ) am Freitag bekannt gaben. Ziel sei es, die Anbindung an Wien zu stärken. 

"In konstruktivem Einvernehmen arbeiten beide Seiten daran, ein verlässliches und bedarfsgerechtes Mobilitätsangebot für Pendler, Schüler und Senioren sicherzustellen", betont man.

Derzeit läuft eine Ausschreibung zur Neuvergabe des Regionalbusverkehrs im Römerland-Carnuntum. Diese soll "deutliche Angebotsverbesserungen im Raum Schwechat" bringen, verspricht Landbauer.

Ziel sei unter anderem ein dichterer Takt zwischen Schwechat und der U-Bahn-Station Simmering. In den Hauptverkehrszeiten soll ein 10-Minuten-Takt geschaffen werden. Gleichzeitig ist eine stärkere Anbindung an die S-Bahn-Linie S7 Teil der Planungen.

"Deutliche Verbesserung"

Das Konzept betreffe aber nicht nur die Stadt Schwechat, sondern die gesamte Region mit 37 Gemeinden, 21 Linien, 400 Haltestellen und rund 130.000 Einwohnern: "Durch ein erweitertes Linienangebot, Verbesserungen im Schülerverkehr und ergänzende Bedarfsverkehre".

Baier betont: „Die ausgeschriebene deutliche Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in Schwechat und der gesamten Region ist für unsere Bevölkerung unglaublich wichtig“.

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