© Seyfert / bfk-moedling.at

Chronik Niederösterreich
05/29/2019

Nach Ausweichmanöver: Lkw der US Army auf A21 umgestürzt

Der Unfall ereignete sich bei Gießhübl. Drei Insassen wurden verletzt. Es bildete sich ein zehn Kilometer langer Stau.

von Katharina Zach

Für Pendler, die am Mittwoch aus dem Westen Richtung Wien unterwegs waren, stand der Tag verkehrstechnisch unter keinem guten Stern. Nach zwei Unfällen auf der S1 in der Früh, kam es zu Mittag zu einem Unfall zwischen zwei amerikanischen Militärfahrzeugen auf der A21. Ein Lkw stürzte dabei über die Böschung. Aufgrund des langwierigen Einsatzes der Feuerwehr kam es zu einem mehr als zehn Kilometer langen Stau.

Zu dem Unfall kam es im Rückstaubereich der vorhergegangenen Unfälle auf der S1. Der Lkw der US Army war mit zwei weiteren Fahrzeugen in Richtung Wien unterwegs. Auf Höhe der Anschlusstelle Gießhübl musste eines der Fahrezeuge, ein Tankwagen, wegen des Staus abbremsen.

Der Lenker versuchte bei dem Manöver, seinen Lkw auf den Pannenstreifen auszulenken. Dabei touchierte jedoch der hinter ihm fahrende Lkw das Heck des Tankwagens. In weiterer Folge geriet der Fahrer des hinteren Militärtransporters, der einen Container mit Medikamenten und einer Küche geladen hatte, ins Schleudern. Der Lkw stürzte über die Böschung und blieb auf der Seite liegen.

Drei Verletzte

Ersten Informationen zufolge wurden bei dem Unfall drei Personen, Angehörige des US Militärs, leicht verletzt. Sie mussten mit der Rettung ins UKH Meidling eingeliefert werden. Für die Bergungsarbeiten rückten neben der Feuerwehr Gießhübl auch die Freiwillige Feuerwehr Mödling mit dem Kranfahrzeug an.

Laut einem Feuerwehr-Sprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos war die Bergung des Lkw schwierig, da die Fahrbahn an der Unfallstelle abschüssig ist und das Militärfahrzeug gut gesichert werden muss.

Um das tonnenschwere Gefährt bergen zu können, musste der Aufbau vom Trägerfahrzeug getrennt und auf die Autobahnrampe weiter oben gehoben werden. Erst dann konnte der Lkw wieder aufgestellt werden. Insgesamt 15 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Während der Arbeiten war nur eine Fahrspur für den Verkehr freigegeben.

Der US-Konvoi befand sich nach Angaben eines Militärangehörigen auf dem Weg zu einer NATO-Übung in Ungarn und Rumänien.
 

US-Fahrzeuge für internationale Übung unterwegs

Aktuell sind zahlreiche amerkanische Militärfahrzeuge aufgrund der internationalen, US-geführten Militärgroßübung "Saber Guardian 2019" in Bulgarien, Ungarn und Rumänien, die zwischen 1. und 24. Juni stattfindet, durch Österreich unterwegs. Laut Verteidigungsministerium werden dafür seit Mitte Mai 400 Fahrzeuge mit rund 1.500 Soldaten das Land durchfahren.

 

 

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