„Gänsehaut“: Warum eine NÖ-Ausstellung jetzt alle verblüfft

Über 30 Kristallschädel aus aller Welt werden derzeit in Maissau ausgestellt - da wurde sogar der Stadtchef demütig.
Kristallschädel Maissau

Etwa eineinhalb Jahre ist es her, dass Gerhard Stark, Geschäftsführer der Amethyst Welt Maissau (Bezirk Hollabrunn), Bürgermeister Franz Kloiber von seiner Idee der Sonderausstellung erzählte. Die Reaktion des Stadtchefs: „Was will er? Totenschädel aufstellen?“

Doch Stark hat den Bürgermeister mit seiner Begeisterung für die Kristallschädel angesteckt, denn heute sagt dieser: „Da hast voll Gänsehaut.“ Über 30 Kristallschädel sind derzeit im Edelsteinhaus zu sehen. Die Sonderausstellung nennt sich „KRISTALLSCHÄDEL – Schlüssel zu verborgenen Welten?“ Und: So viele Kristallschädel auf einmal gab„s auf der ganzen Welt noch nie zu sehen. 

Exponate von Südamerika bis Tibet

“Es hat Ausstellungen gegeben, da wurden fünf Kristallschädel gleichzeitig gezeigt„, weiß Stark. In Maissau gibt es über 30 spektakuläre Exponate von Südamerika bis Tibet.

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Sie sind eine Leihgabe von Rupert Leutgeb, ebenso wie andere Objekte aus verschiedenen Kulturen von Südamerika über Mitteleuropa bis Tibet und Indonesien. “Niemals zuvor ist eine solche Vielzahl an energetischen Schädeln an einem Ort gemeinsam gezeigt worden. Sie eröffnen den Blick in eine andere Dimension: Mystisch, geheimnisvoll, rätselhaft!„, so der Leihgeber.

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Kristallschädel Maissau

Jeder Schädel ist aus nur einem Kristall gefertigt und das vor hunderten von Jahren. “Wie haben sie das gemacht?„, stellt der Geschäftsführer eine Frage, die bis heute unbeantwortet bleibt. Die Schädel sind aus Bergkristall, Rosenquarz, Amethyst und anderen Mineralien gearbeitet – vollkommen symmetrisch und oft ohne erkennbare Werkzeugspuren. 

“Da hast voll Gänsehaut„

Die Legende besagt, dass sie uraltes Wissen gespeichert haben und kosmische Energie bündeln. Ein Umstand, mit dem nicht jeder etwas anfangen kann. Aber sogar der bodenständige Bürgermeister gab zu, dass er bei der ersten Führung durch die Ausstellung demütig geworden ist. “Da hast voll Gänsehaut„, kann er eine gewisse Ausstrahlung nicht bestreiten.

“Lassen Sie sich auf die Schädel ein„, empfahl auch Schauspieler Michael Edlinger, der die Eröffnung moderierte. Wer nichts spürt, wenn er den Schädeln und ihrer Geschichte gegenübersteht, habe trotzdem etwas von der Ausstellung, denn: “Sie sind wahnsinnig schön anzuschauen.„

Landesrat kommt, will Gold schürfen

Diese weltgrößte Sonderausstellung sei natürlich auch ein Motor für die Region. Das weiß nicht nur der Bürgermeister. Landesrat Anton Kasser sprach ebenso von großer Wertschöpfung, die durch die Gäste entstehe. Er gestand, dass es sein erster Besuch in der Amethyst Welt Maissau sei. “Ich hab„ gesehen, man kann hier Gold schürfen. Da komm ich mit der ganzen Landesregierung wieder, um eine Woche zu butteln“, scherzte er, bevor er sich die Ausstellung im Edelsteinhaus ansah.

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