150.000 Euro für neue mobile Einsatzzentrale der Rettungshunde NÖ
Die Rettungshunde Niederösterreich verfügen ab sofort über ein neues Einsatzleitfahrzeug. Offiziell in Betrieb genommen wurde das Fahrzeug im Ausbildungszentrum in Sieghartskirchen im Bezirk Tulln. Damit soll die Koordination von Sucheinsätzen verbessert werden.
Mehr als 800 Einsätze hat der Verein in den vergangenen zehn Jahren bewältigt. Die steigenden Anforderungen bei der Suche nach Vermissten machen eine moderne und gut ausgestattete Einsatzleitung zunehmend unverzichtbar. Das neue Fahrzeug dient als mobile Steuerzentrale bei Personensuchen und hilft alle Beteiligten zu koordinieren, von den Hundeführerinnen und Hundeführern bis hin zur Polizei und weiteren Einsatzorganisationen. Ziel ist es, Suchgebiete präziser einzuteilen und Abläufe im Ernstfall effizienter zu gestalten.
Zur Ausstattung zählen unter anderem zwei Computerarbeitsplätze mit Internetverbindung, Digitalfunk sowie ein eigener Besprechungsbereich. Das Fahrzeug kann autark über Photovoltaik und Batterie betrieben werden. Im Transportbereich sorgen spezielle Hundeboxen mit Temperatur- und Videoüberwachung für zusätzliche Sicherheit.
„Mit der neuen technischen Ausstattung können wir Suchgebiete deutlich besser einteilen", sagt Geschäftsführerin Karin Kuhn. Das Fahrzeug bringe zusätzliche Sicherheit im Einsatz und ermögliche es, noch gezielter zu arbeiten. Für den Verein sei die neue mobile Einsatzzentrale ein Meilenstein in der runde zehnjährigen Vereinsgeschichte.
Damit setzt der Verein einen weiteren Schritt in Richtung moderner und effizienter Einsatzkoordination bei Personensuchen.
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