124 Feuerwehrleute löschten Großbrand bei Sieghartskirchen
Brennendes Gebäude war weithin sichtbar.
Gleich elf Feuerwehren rückten am Mittwochfrüh zu einem Wohnhausbrand nach Henzing in der Marktgemeinde Sieghartskirchen im Bezirk Tulln aus. Bei der Alarmierung um 2 Uhr wurde zusätzlich gemeldet, dass sich eine Person im Brandobjekt befinden soll. Deshalb wurde die hohe Alarmstufe B3 ausgelöst.
Vermisste Person
Die ersten Einsatzkräfte rüsteten sich auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten aus. Der brennende Dachstuhl war in der Nacht weithin sichtbar. Im Zuge der Erkundung durch den Atemschutztrupp und nach Abklärung durch den Einsatzleiter konnte dann zum Glück keine vermisste Person bestätigt werden, berichtete die FF Sieghartskirchen.
Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindern.
Dennoch war die Situation sehr gefährlich, da der kräftige, böige Wind den Funkenflug begünstigte und somit die Gefahr des Übergreifens der Flammen auf andere Objekte bestand. Sofort wurden daher mit mehreren Löschleitungen die Nachbargebäude geschützt. Durch diesen raschen Einsatz der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Zum Bekämpfen der Flammen im Bereich des Dachstuhls wurde auch die Drehleiter der Feuerwehr Tulln-Stadt eingesetzt und eine Drohne sorgte für einen besseren Überblick aus der Luft zur Lageeinschätzung. Als Wasserversorgung wurde neben dem Hydrantennetz auch Wasser aus einem Brunnen und der Kleinen Tulln angesaugt.
Beim Löscheinsatz nutzen die Feuerwehren auch Wasser aus der Kleinen Tulln.
Kurz nach 5 Uhr früh konnte Brand Aus gegebenen werden - eine Brandwache blieb bis in die Morgenstunden beim Brandobjekt.
Einsatzorganisationen
Insgesamt waren 124 Feuerwehrmitglieder mit 24 Fahrzeugen eingesetzt. Das Bezirksfeuerwehrkommando, der Einsatzunterstützungsstab, das Rote Kreuz und die Polizei waren ebenso im Einsatz. Folgende Feuerwehren waren beteiligt: Sieghartskirchen, Dietersdorf, Plankenberg, Rappoltenkirchen, Röhrenbach, Tulln-Stadt, Freundorf, Judenau, Elsbach, Ollern, Klosterneuburg.
Kommentare