Größere Neuschneemengen in Westkärnten eingetroffen

Ein Auto fährt auf der verschneiten Loiblpass-Bundesstraße.
Kettenpflicht wurde am frühen Mittwochabend bereits auf 13 Straßen verhängt. Die Lawinengefahr stieg auf Stufe vier.

In Kärnten werden auch noch am Donnerstag größere Neuschneemengen erwartet.

Die Geosphere Austria rief für Teile des Bezirks Hermagor und einen Abschnitt des Drautals sogar die zweithöchste Wetterwarnung aus, wobei vor Beeinträchtigungen des Alltags und möglichen Schäden gewarnt wird.

Auf 13 Straßen galt am frühen Mittwochabend bereits Kettenpflicht, die Lawinengefahr erhöhte sich in den betroffenen Gebieten auf Stufe vier, hieß es vom Land Kärnten.

Bereits am Mittwochvormittag brauchten Fahrzeuge am slowenischen Grenzübergang Loiblpass (B91) Schneeketten, im weiteren Tagesverlauf galt das auch für die Weißensee Straße (B87) zwischen Greifenburg und der Gemeinde Weißensee sowie für die Plöckenpass Straße (B110) zwischen Oberdrauburg und Kötschach-Mauthe

. Am Abend waren dann neben zahlreichen Landesstraßen auch weitere Bundesstraßen betroffen, wie etwa die Katschbergstraße (B99), die Großglocknerstraße (B107), oder die Drautalstraße (B100) im Bezirk Spittal auf einer Länge von dutzenden Kilometern. Laut Informationen des ÖAMTC wurde die B100 kurz vor 18 Uhr bei Oberdrauburg überhaupt gesperrt.

Das Land Kärnten warnte am Mittwochbend vor erhöhter Lawinengefahr. "Abseits gesicherter Pisten besteht eine kritische Lawinensituation für Wintersportlerinnen und Wintersportler.

Die Lawinengefahr steigt entlang der südlichen Landesgrenze in den Karnischen Alpen und in den Gailtaler Alpen West oberhalb von 1.800 Metern Seehöhe auf Gefahrenstufe vier." Auch spontane Lawinenabgänge im Laufe der Nacht seien möglich: "Vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von 1.800 Metern."

Mehr Infos beim Lawinenwarndienst Kärnten.

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