NS-Tattoos in Fotobox: Anzeige nach Verbotsgesetz in Kärnten
Ein Zeuge rief die Polizei, weil er beobachtete, wie zwei Jugendliche in ein Geschäft einbrechen wollten (Symbolbild).
Hitlergruß-Bilder auf einem reichweitenstarken Kärntner Social-Media-Kanal hatten Anfang April für Aufregung gesorgt. Nun ermittelt die Polizei gegen den 23-Jährigen, der die verbotene Geste in einer Fotobox bei einer Veranstaltung in Völkermarkt am 6. April um 2.30 Uhr gezeigt haben soll. Fünf Bilder wurden automatisch ins Internet geladen, auf dreien ist der Arm des Mannes entsprechend gehoben, berichtete die Landespolizeidirektion.
Auf den beiden anderen Fotos zeigt der Mann offenbar gezielt Tätowierungen mit verbotenen NS-Symbolen: Sigrunen am linken Oberschenkel, Hakenkreuze am linken Fuß. Die Lichtbilder sind mittlerweile aus dem Internet entfernt. Nach Abschluss der Ermittlungen soll der 23-Jährige nach dem Verbotsgesetz bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt werden.
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