Telefonbetrug in Wolfsberg: Frau um zehntausende Euro geprellt

Eine 50-Jährige wurde Opfer eines Telefonbetrugs, bei dem ein falscher Bankmitarbeiter Sie zur Freigabe von Überweisungen überlistete.
Eine Silhouette einer Person telefoniert mit einem Tischtelefon vor einem Fenster mit blauem Himmel.

Eine 50-jährige Frau aus dem Bezirk Wolfsberg wurde Opfer eines ausgeklügelten Telefonbetrugs. Am 8. April 2026 erhielt die Kontoinhaberin einen Anruf von einem bislang unbekannten Mann, der sich mutmaßlich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgegeben haben soll. Besonders perfide: Die angezeigte Rufnummer entsprach tatsächlich der offiziellen Nummer ihres Geldinstituts, was durch eine sogenannte Spoofing-Technik erreicht wurde.

Mit falschen Behauptungen zum Erfolg

Der Verdächtige soll behauptet haben, dass es Ungereimtheiten und widerrechtliche Abbuchungen bei ihrem Konto gegeben habe und man nun alles daran setzen müsse, das Geld zurückzubekommen.

Der mutmaßliche Betrüger soll Sie aufgefordert haben, in Ihrer Banking-SecurityApp drei "Aufgaben" zu bestätigen. Die Frau kam dieser Aufforderung nach und gab dadurch unwissentlich drei hinterlegte Banküberweisungen im Gesamtwert von mehreren 10.000 Euro frei.

Banksicherheit verhinderte weiteren Schaden

Zwei der Überweisungen wurden erfolgreich durchgeführt, eine dritte konnte jedoch dank bankinterner Sicherheitsmechanismen verhindert werden.

Die Polizei Kärnten hat Ermittlungen aufgenommen, um den mutmaßlichen Täter zu identifizieren. Bankkunden werden in diesem Zusammenhang zur Vorsicht bei unerwarteten Anrufen vermeintlicher Bankmitarbeiter geraten, selbst wenn die angezeigte Rufnummer vertrauenswürdig erscheint.

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