Lauge aus Industriebetrieb führte zu Fischsterben im Fluss Lavant
In der unteren Lavant kamenm Tausende Fische ums Leben. (Symbolbild)
Im Fluss Lavant in Kärnten ist es in der Gemeinde St. Paul (Bezirk Wolfsberg) am Sonntag zu einem Fischsterben gekommen. Ursache war eine Betriebsstörung in einem Industrieunternehmen in St. Gertraud in der Nacht auf Sonntag. Dabei war laut Polizei eine unbekannte Menge Mischlauge in das betriebliche Kanalsystem geflossen. Von dort gelangte es in die Kläranlage St. Andrä und weiter in die Lavant, teilte die Kärntner Landespolizeidirektion am Dienstag mit.
Kläranlage
Das Fischsterben in der Lavant auf Höhe Aich in der Gemeinde St. Paul wurde den Behörden gegen 13.15 Uhr am Sonntag gemeldet. Im Zuge der Überprüfung des Flusses wurden südlich der Kläranlage St. Andrä eine deutliche Trübung und Schaumflecken festgestellt. Die Überprüfung weiter flussaufwärts verlief negativ, es konnten keine Verunreinigungen festgestellt werden.
Im Zuge der weiteren Erhebungen wurde aber ermittelt, dass zwischen 21 Uhr und 21.45 Uhr am Samstag in dem Industriebetrieb in St. Gertraud Mischlauge in das betriebliche Kanalsystem gelangte. Die Höhe des möglichen Schadens an der Kläranlage bzw. das Ausmaß des Fischsterbens konnte noch nicht geklärt werden.
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