E-Mail-Betrug in Kärnten: Hacker erbeuten zehntausende Euro

Unbekannte hackten den E-Mail-Account eines Bauunternehmens und erbeuteten durch gefälschte Rechnungen zehntausende Euro von einem Klagenfurter.
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Ein 37-jähriger Klagenfurter wurde Opfer eines schweren Betrugs, nachdem mutmaßliche Täter den E-Mail-Account eines Kärntner Bauunternehmens gehackt hatten.

Der Vorfall ereignete sich am 9. April 2026, als der Geschädigte eine vermeintlich echte Rechnung für tatsächlich durchgeführte Bauarbeiten erhielt. Der Klagenfurter überwies daraufhin mehrere zehntausend Euro auf ein deutsches Konto.

Professionelles Vorgehen der mutmaßlichen Betrüger

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sich die unbekannten Täter widerrechtlich Zugriff auf den E-Mail-Account des Bauunternehmens verschafft haben. Von dort aus versendeten sie vermutlich eine täuschend echt wirkende Rechnung für Bauarbeiten, die tatsächlich vom Unternehmen durchgeführt worden waren. Diese detaillierten Kenntnisse über die Geschäftsbeziehung zwischen dem Bauunternehmen und seinem Kunden deuten auf ein gezieltes Vorgehen hin. Der Betrug fiel erst auf, nachdem das Geld bereits überwiesen war.

Polizei warnt vor weiteren Fällen

Nach Bekanntwerden des Betrugs erstattete der Geschädigte Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Laut Polizeibericht sind in der letzten Zeit bereits ähnlich gelagerte Fälle bekannt geworden. Die Behörden raten daher zur erhöhten Vorsicht bei E-Mail-Rechnungen und empfehlen, bei größeren Überweisungen die Kontoverbindung telefonisch beim Rechnungssteller zu verifizieren. Besonders Unternehmen sollten ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen überprüfen.

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