Chronik | Burgenland
19.11.2018

Wintereinbruch: Keine Probleme im burgenländischen Frühverkehr

Die burgenländischen Autofahrer hatten am Montagmorgen mit dem leichten Wintereinbruch in der Nacht keine Probleme.

Der Wetterbericht hatte den Wintereinbruch in der Nacht von Sonntag auf Montag angekündigt. Am Sonntag Nachmittag waren im Burgenland wohl auch deshalb einige Menschen kniend neben ihren Fahrzeugen zu sehen, der Winterreifen wegen.

Das hat sich ausgezahlt, der Frühverkehr ging reibungslos über die Bühne. Die Landessicherheitszentrale Burgenland meldete gerade einmal einen Feuerwehreinsatz kurz vor 6 Uhr früh: In Rax-Berg (Bezirk Jennersdorf) blockierte ein Baum eine Straße, die örtliche Feuerwehr war im Einsatz.

Der Winterdienst ist jedenfalls gut vorbereitet: 9000 Tonnen Salz und 4500 Tonnen Streusplitt werden eingelagert, sagt Landesrat Hans Peter Doskozil ( SPÖ). Entlang der Verkehrswege werden 60.000 Schneestangen und mehr als 20.000 Schneewände aufgestellt. 240 Einsatzfahrer sollen für sicheren Verkehr  sorgen. Die Winterdienst-Mannschaft ist an zehn Stützpunkten im Land positioniert.

Der heute Tag bleibt winterlich. Erst gegen Mittag verwandelt sich der Schnellfall in tieferen Lagen allerdings in Regen. Auch morgen, Dienstag, kann es noch zu vereinzelten Schneeschauern kommen, die Schneefallgrenze liegt zwischen 200 und 300 Meter.