Burgenland: Männer sterben häufiger im Straßenverkehr
Im Vorjahr starben viermal so viele Männer wie Frauen.
Frauen sind im Straßenverkehr deutlich sicherer mobil als Männer und verursachen auch weniger Verkehrsunfälle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ).
Auch im Burgenland zeigt sich dieser Unterschied deutlich. Im Vorjahr kamen viermal so viele Männer wie Frauen im Straßenverkehr ums Leben. Im Jahr 2024 war der Unterschied noch größer: Damals starben sogar sechsmal so viele Männer wie Frauen.
Im Vorjahr waren im Burgenland 21 Prozent der Verkehrstoten Frauen. Der Anteil der Männer war damit fast viermal so hoch. Im Jahr 2024 lag der Anteil der tödlich verunglückten Frauen sogar nur bei 13 Prozent.
Im Dreijahreszeitraum von 2023 bis 2025 kamen insgesamt 13 Frauen bei Verkehrsunfällen im Burgenland ums Leben. Die Zahl der tödlich verunglückten Männer lag im selben Zeitraum bei 43 und war damit mehr als dreimal so hoch.
Besonders auffällig ist der Unterschied bei Zweirädern. Vier Männer starben bei Unfällen mit dem Fahrrad, acht bei Motorradunfällen, hingegen kam keine einzige Frau ums Leben.
Auch österreichweit bestätigt die Analyse dieses Muster. In den vergangenen drei Jahren kamen dreimal so viele Männer als Pkw-Lenker ums Leben wie Frauen. Mit dem Fahrrad verunglückten mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen, mit dem E-Bike sechsmal so viele und mit dem Motorrad 20-mal so viele.
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