Gesundheit als Zukunftswert: Jeder Zweite im Burgenland will mehr tun

Ein Smartphone zeigt einen Arzt im Videoanruf, daneben liegt ein Stethoskop.
Neue UNIQA-Studie zeigt: Burgenländer denken verstärkt an Vorsorge – auch beim Thema Finanzen.

Gesundheit und finanzielle Sicherheit bleiben für die Burgenländer die wichtigsten Vorsorgethemen. Das zeigt die neue UNIQA Finanzvorsorge-Studie 2025, die einen besonderen Fokus auf die Verbindung von Gesundheit und Finanzen legt.

Im Burgenland denken 61 Prozent bei Vorsorge zuerst an Gesundheit und 62 Prozent an Finanzen. Drei Viertel der Befragten (74 %) erachten Gesundheitsvorsorge als sehr oder eher wichtig – ein Wert, der dem Österreich-Schnitt entspricht. Die finanzielle Vorsorge liegt mit 77 Prozent sogar leicht darüber.

Wie wichtig sind Privatärzte?

Jeder Zweite im Burgenland (49 %) wünscht sich, mehr für die eigene Gesundheit zu tun. Besonders groß ist das Interesse an einem Privatarzt-Zugang, den 59 Prozent der Befragten wichtig finden. Nur 13 Prozent können sich laut Studie alle gewünschten Gesundheitsleistungen leisten.

Eine Frau spricht gestikulierend vor einem blauen UNIQA-Hintergrund und einem Laptop.

Studienleiterin Martina Zöchner erläutert die Ergebnisse der UNIQA Finanzvorsorge-Studie 2025.

Auch beim Thema finanzielle Vorsorge zeigen sich im Burgenland Unterschiede zum Bundestrend: 47 Prozent machen sich häufig Gedanken über ihre finanzielle Situation – mehr als der Österreich-Durchschnitt (43 %). Rund 44 Prozent der Burgenländer haben bereits konkrete Maßnahmen gesetzt.

Das Wissen über Vorsorgemöglichkeiten bleibt laut Studie jedoch ausbaufähig: Nur 52 Prozent schätzen ihr Wissen über Gesundheitsvorsorge als hoch ein. Bettina Fuhrmann von der WU Wien betont die Bedeutung von Information und Aufklärung: „Das gefühlte Finanzwissen steigt, aber viele überschätzen sich. Aufklärung bleibt entscheidend.“

Die Motivation für Vorsorge ist klar: Unabhängigkeit und Sicherheit im Alter stehen im Vordergrund. 74 Prozent der Burgenländer möchten finanziell unabhängig bleiben, 71 Prozent wollen Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben bilden. Mehr als die Hälfte (52 %) nennt zudem Gesundheitsvorsorge als wichtigen Grund, finanziell vorzusorgen.

„Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden jedes Jahr noch besser zu verstehen“, sagt Herbert Kaiser, UNIQA-Landesdirektor Burgenland. „Gesundheit und Finanzen gehören für viele untrennbar zusammen. Wer früh beginnt, kann mit kleinen Beträgen viel erreichen – für Sicherheit und Wohlbefinden.“ Um die Leistbarkeit zu erhöhen, bietet UNIQA mit dem neuen „Start“-Tarif ein günstiges Einstiegsmodell an, das später ohne Gesundheitsprüfung erweitert werden kann.

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