Eule und Storch bekommen im Burgenland eine zweite Chance

Eine verletzte Waldohreule, ein flugunfähiger Weißstorch: Zwei geretteten Vögeln wird nun im Tierheim Parndorf geholfen.
Eine Eule mit auffälligen orangefarbenen Augen sitzt in einer Ecke eines Kartons.

Im Burgenland hat es diese Woche zwei besondere Tierrettungen gegeben: Eine verletzte Waldohreule und ein flugunfähiger Weißstorch bekommen eine zweite Chance. 

In Mischendorf wurde am Mittwochnachmittag eine verletzte Waldohreule entdeckt. Ein 62-jähriger Mann hatte gegen 14 Uhr Alarm geschlagen, nachdem er den geschwächten Vogel neben der L382 auf einem Acker gefunden hatte. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Großpetersdorf konnten das Tier einfangen.

Eine Eule mit auffälligen orangefarbenen Augen sitzt in einer Ecke eines Kartons.

Polizisten ist es gelungen, die verletzte Eule einzufangen. 

Nach Rücksprache mit Tierarzt, Jägerschaft und Naturschutzorgan wurde entschieden, die Eule zur weiteren Versorgung in fachkundige Hände zu übergeben. Heute, Donnerstag, soll sie in das Tierheim nach Parndorf gebracht und dort tierärztlich behandelt werden. Ob und wann sie wieder ausgewildert werden kann, ist derzeit noch offen.

Storch bleibt am Boden

Weniger Hoffnung auf eine Rückkehr in die Freiheit besteht hingegen für einen Weißstorch aus Wallern. Der männliche Vogel wurde während eines Sturms gegen eine Hauswand geschleudert und erlitt dabei einen Bruch des linken Schlüsselbeins. Die Verletzung ist so schwer, dass er wohl dauerhaft flugunfähig bleiben wird.

Ein Weißstorch sitzt in einer Transportbox in einem Innenraum.

Der Weißstorch wurde während eines Sturms in Wallern verletzt.

„Leider wird er nie wieder vollständig fliegen können und kann daher nicht mehr ausgewildert werden“, heißt es auf der Facebook-Seite des Tierheims.

Stattdessen erhält der Storch nun ein neues Zuhause in einer betreuten Gruppe, wo er künftig versorgt und geschützt wird. „Ab sofort ist er Teil unserer Storchengruppe und wird hier liebevoll versorgt und beschützt. Auch wenn sein Leben eine andere Wendung genommen hat, ist er in Sicherheit und nicht allein.“

Kommentare