Vier Ratschenbuben wurden zu Lebensrettern
Der österliche Brauch des Ratschens hat im mittelburgenländischen Steinberg/Dörfl einem älteren Mann vermutlich das Leben gerettet. Vier Buben, die am Karsamstag frühmorgens durch Steinberg zogen, hörten Hilferufe aus einem Haus.
Nachdem die Buben – allesamt auch Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Ort – vergeblich versucht hatten, die Tür zu öffnen, riefen sie ihre erwachsenen Kameradinnen und Kameraden zu Hilfe, erzählt die stellvertretende Feuerwehrkommandantin Katharina Baumgartner.
Die Florianis gelangten rasch ins Haus und übergaben den am Boden liegenden und schon dehydrierten allein lebenden Mann, der vermutlich gestürzt war, an die Rettung, die ihn ins Spital brachte.
Die Ratschenbuben bekamen als Dank und Anerkennung eine Ehrennadel der Feuerwehr - und reichlich Schokolade.
Kommentare