13 Unfälle, 1.806 Alkoholtests: So verlief Ostern im Burgenland

Die Polizei bilanziert den Osterreiseverkehr 2026 mit zahlreichen Kontrollen, mehreren Unfällen – aber ohne Todesopfer.
Polizistin vor Polizeiauto

Die Landespolizeidirektion Burgenland zieht nach dem Osterreiseverkehr 2026 eine insgesamt positive Bilanz. Trotz erhöhtem Verkehrsaufkommen sei der Ablauf weitgehend geordnet verlaufen.

Im Zuge umfangreicher Kontrollen wurden insgesamt 1.806 Alkoholtests durchgeführt. Dabei ertappte die Polizei 18 Fahrzeuglenker, die ihr Fahrzeug in einem durch Alkohol oder Suchtmittel beeinträchtigten Zustand gelenkt hatten. Zwei Lenker wiesen einen Alkoholgehalt von über 0,5 Promille auf, zehn lagen über dem Grenzwert von 0,8 Promille oder verweigerten den Test, sechs standen unter dem Einfluss von Suchtmitteln.

23 Führerscheine abgenommen

Neben diesen Delikten wurden 383 Anzeigen erstattet und 999 Organstrafverfügungen ausgestellt. Einen Schwerpunkt bildeten Geschwindigkeitsdelikte mit 7.461 Anzeigen, gefolgt von 557 Anzeigen wegen zu geringem Sicherheitsabstand. Insgesamt wurden 23 Führerscheine sowie 12 Kennzeichen vorläufig abgenommen. Fahrzeugbeschlagnahmen waren nicht erforderlich.

Während des Osterwochenendes kam es im Burgenland zu 13 Verkehrsunfällen mit Personenschaden, bei denen 14 Personen verletzt wurden. Todesopfer waren zum Glück keine zu beklagen.

Raser gestoppt

Zu den besonderen Vorfällen zählt eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung am Karfreitag auf der Autobahn A4 in Fahrtrichtung Wien mit 126 km/h bei erlaubten 60 km/h sowie ein weiterer Fall im Ortsgebiet von Dobersdorf (Bezirk Jennersdorf) mit 97 km/h. In beiden Fällen wurden die Führerscheine vorläufig abgenommen.

Am Karsamstag ereignete sich auf der S31 im Gemeindegebiet von Neutal(Bezirk Oberpullendorf) ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug von der Fahrbahn abkam, mit einer Leitschiene kollidierte und sich mehrfach überschlug. Der Beifahrer konnte sich selbst befreien, die 63-jährige Lenkerin wurde von der Feuerwehr geborgen. Beide wurden in das Krankenhaus Eisenstadt eingeliefert.

Am Ostersonntag wurde im Ortsgebiet von Antau(Bezirk Mattersburg) eine 54-jährige Radfahrerin von einem Pkw erfasst und verletzt. Der 33-jährige Lenker entfernte sich zunächst von der Unfallstelle, konnte jedoch kurze Zeit später ausgeforscht werden. Dabei wurde eine Alkoholisierung festgestellt.

Autobahn nach Unfall gesperrt

Am Ostermontag kam es auf der A4 in Fahrtrichtung Wien zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine Person wurde verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Eisenstadt gebracht. Die Autobahn musste vorübergehend gesperrt werden.

Insgesamt verlief der Osterreiseverkehr laut Polizei geordnet und ohne größere Zwischenfälle. Größere Verkehrsbehinderungen traten lediglich im Zusammenhang mit einzelnen Unfällen auf. Durch Kontrollen und Maßnahmen sei ein weitgehend reibungsloser Ablauf gewährleistet worden.

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