Nickelsdorf: Neugeborenes Mädchen wurde getötet
Polizisten an der Grenze, Symbolbild
Zusammenfassung
- Obduktionsergebnis bestätigt, dass das neugeborene Mädchen lebend geboren und durch Fremdeinwirkung getötet wurde.
- Polizei wertet Spuren und Überwachungsvideos vom Grenzübergang Nickelsdorf aus.
- Tatbeteiligte sollen schnellstmöglich identifiziert und festgenommen werden.
Nach dem Fund eines toten neugeborenen Mädchens beim Grenzübergang Nickelsdorf am Sonntag, lag Mittwochfrüh das Obduktionsergebnis vor.
Wie der ORF Burgenland zuerst berichtete, wurde das Baby laut Polizei lebend geboren und unter Fremdeinwirkung getötet.
Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt gab gegenüber der APA ein Schädel-Hirn-Trauma als Todesursache an.
Spuren werden ausgewertet
Wie Polizeisprecher Helmut Marban erklärte, werden derzeit Spuren vom Fundort ausgewertet. Dazu zählen auch alle Videos der Überwachungskameras im Grenzbereich. Alle an der Tat beteiligten Personen sollen so rasch wie möglich identifiziert und festgenommen werden.
Wer das Baby am Grenzübergang abgelegt hat, ist noch unklar. Dass laut einem Krone-Bericht auf einem Video eine Verdächtige zu sehen ist, die aus einem rumänischen Bus ausstieg und eine schwarze Sporttasche bei einem Mistkübel ablegte, bestätigte die Landespolizeidirektion Burgenland nicht.
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