Mehr Unterstützung für Gedenkstättenbesuche
Der Zuschuss beträgt zwischen 250 und 500 Euro pro Klasse.
Zusammenfassung
- Der Mobilitätszuschuss des OeAD fördert künftig auch Besuche von Schulklassen in der ehemaligen Synagoge Kobersdorf und im Kreuzstadl Rechnitz.
- Die Erweiterung des Förderprogramms gilt für Schulklassen der 8. und 11. Schulstufen aller Bundesländer und umfasst Transport- sowie Vermittlungskosten.
- Landeshauptmann Doskozil betont die Bedeutung der Erinnerungskultur und sieht die Maßnahme als wichtiges Signal für die Bildungsarbeit im Burgenland.
Besuche von Schulklassen in der ehemaligen Synagoge Kobersdorf werden künftig durch den Mobilitätszuschuss des OeAD (Österreichische Agentur für Bildung und Internationalisierung) gefördert. Grundlage ist eine Sonderrichtlinie des Bildungsministeriums, die mit 20. April in Kraft getreten ist. Neben der ehemaligen Synagoge Kobersdorf wurde auch der Kreuzstadl Rechnitz aufgenommen.
Wichtiges Signal
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bezeichnete die Erweiterung als wichtiges Signal für die Bildungsarbeit im Burgenland. Erinnerungskultur sei ein zentraler Bestandteil demokratischer Verantwortung. Ziel müsse es sein, dass Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, sich mit der Geschichte des Landes auseinanderzusetzen.
Der Mobilitätszuschuss richtet sich an Schulklassen und klassenübergreifende Gruppen der 8. und 11. Schulstufen aller Bundesländer. Gefördert werden Fahrten zu Gedenkstätten inklusive Transport- und Vermittlungskosten. Bisher war ausschließlich das KZ Mauthausen mit seinen Außenlagern Teil des Förderprogramms.
Kommentare