Oberwarter „Maggie’s Centre“ steht vor Vertragsunterzeichnung

Das Zentrum soll psychologische, emotionale und soziale Unterstützung für Krebspatienten und Angehörige bieten.
Zwei Personen stehen nebeneinander und halten gemeinsam ein Buch mit dem Titel „Blumen in der Wüste“.

Die Vorbereitungen für das erste „Maggie’s Centre“ Österreichs treten in die entscheidende Phase. Bei einem Austausch mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) Ende letzter Woche standen für Ex-Gesundheitsministerin und Medizinerin Andrea Kdolsky die nächsten Schritte für das Krebshilfezentrum bei der Klinik Oberwart im Mittelpunkt.

Die Vertragsunterzeichnung steht nach Angaben der Beteiligten unmittelbar bevor.

Kdolsky leitet seit Oktober die Planungsarbeiten. In den kommenden Monaten will sie mit Vorträgen in der Klinik Oberwart starten, sowohl für Betroffene als auch für Angehörige. Aus Gesprächen und Rückmeldungen sollen konkrete Bedürfnisse abgeleitet werden, die in die inhaltliche und räumliche Konzeption einfließen.

Das Maggie’s Centre wird kein Behandlungszentrum im engeren Sinn sein, sondern die onkologische Versorgung ergänzen. Vorgesehen ist ein Ort für psychologische, emotionale und soziale Unterstützung sowie für Beratung, Begegnung und Rückzug.

Zweiter Standort in Gols geplant

Geplant ist eine offene, helle Architektur mit Blick ins Grüne. Das Zentrum soll mit rund 400 bis 500 Quadratmetern auf dem Areal der ehemaligen Klinik entstehen. Ein weiterer Standort im Nordburgenland ist in Gols vorgesehen.

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