Früherer Landwirtschaftskammerpräsident Hautzinger gestorben

Der Halbturner war 28 Jahre oberster Bauernvertreter im Burgenland. Am Samstag ist er gestorben.
hautzinger, franz stefan

Franz Stefan Hautzinger wurde am 2. August 1954 als Sohn eines Landwirte-Ehepaares in Wien geboren. Bevor er den elterlichen Betrieb in Halbturn übernahm, schloss er 1977 seine landwirtschaftliche Ausbildung mit der Meisterprüfung ab.   Hautzinger führte einen Ackerbaubetrieb in Halbturn.   

Im Jahr 1983 wurde er unter Präsident Reinhold Polster Kammerrat und 1988 – unter Altlandesrat und Präsident Josef Wiesler – Vizepräsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer. Nach dem Ausscheiden von Wiesler wurde Hautzinger am  5. November 1990 zum Präsidenten  gewählt.

Am Samstag ist Hautzinger, der sich 2018 aus der Kammer zurückgezogen hat, im 72. Lebensjahr verstorben. "Mit ihm verliert das Burgenland eine prägende Persönlichkeit, die die Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft über Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgestaltet hat", sagte sein Nachfolger Niki Berlakovich.

Unter Hautzingers Führung seien wichtige Weichenstellungen in den Bereichen Strukturentwicklung, Nachhaltigkeit und Interessenvertretung auf nationaler wie europäischer Ebene vorgenommen worden, heißt es.

"Tief betroffen" vom Tod Hautzingers zeigten sich auch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ), Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne) und ÖVP-Obmann Christoph Zarits - Hautzinger kam aus dem ÖVP-Bauernbund.

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