35 Hektar Schilf in Brand: Große Rauchsäule über dem Seewinkel
Beim Schilfbrand zwischen Illmitz und Podersdorf standen unter anderem Mitglieder der Feuerwehr Apetlon im Löscheinsatz.
Ein Flurbrand in Illmitz im Bezirk Neusiedl am See hat am Samstagnachmittag mehrere Feuerwehren gefordert. Durch den starken Wind habe sich ein zunächst eher kleines Feuer deutlich vergrößert und verteilt, berichtete die Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ).
Feuerwehrkräfte aus der ganzen Region bekämpfen den Schilfbrand im Seewinkel, der sich durch starken Wind rasch ausbreitete.
Die schwarze Rauchsäule war weithin sichtbar. Personen seien durch den Brand jedoch nicht gefährdet gewesen, wird Einsatzleiter Alois Kracher von der Feuerwehr Illmitz in einem Bericht des ORF Burgenland zitiert.
Starker Wind hatte dafür gesorgt, dass sich das Feuer rasch ausbreitete. Laut Auskunft der Feuerwehr brannten rund 35 Hektar Schilf ab. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.
Großeinsatz im Seewinkel: Feuerwehrkräfte bekämpfen einen Schilfbrand zwischen Illmitz und Podersdorf.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Wallern, Illmitz, Sankt Andrä, Podersdorf, Apetlon und Gols. Die Feuerwehr Rust unterstützte mit einer Drohne. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrmitglieder im Einsatz.
Gegen 17.00 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Verletzt wurde niemand.
Flammen im Schilfgürtel: Einsatzkräfte löschten den ausgedehnten Flurbrand bei Illmitz.
Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt.
Erst am Donnerstag war es bereits zu einem Flurbrand bei Mörbisch im Bezirk Eisenstadt-Umgebung gekommen. Dabei brannte abgemähtes Schilf entlang eines Radwegs. Trotz erschwerter Bedingungen durch Wind konnten fünf Feuerwehrleute aus Mörbisch das Feuer rasch löschen.
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