© Landestierschutz Burgenland

Chronik Burgenland
07/15/2020

Eisenstadt: Tierschutzhaus hat wieder geöffnet

Nach dem Lockdown hat der Sonnenhof wieder wie gewohnt geöffnet. Besuchs- und Spaziergehdienste sind möglich.

Wegen der Pandemie mussten Mitte März auch Tierschutzeinrichtungen geschlossen werden – seit Dienstag hat der Sonnenhof bei Eisenstadt wieder wie gewohnt geöffnet.

Die für den Tierschutz zuständige Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf (SPÖ) stellt dem Sonnenhof-Team für die Vorgehensweise während des Shutdowns jedenfalls „ein gutes Zeugnis“ aus.

"Gut durch die Krise begleitet"

„Ich darf mich bei allen bedanken, die unser Tierschutzhaus gut durch die Krise begleitet haben. Damit wurde ein wichtiger Beitrag für den burgenländischen Tierschutz geleistet“, so Eisenkopf. Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes bleibe zum Schutz der Mitarbeiter weiter bestehen.

Für Hund und Katz'

Während Einrichtungen in anderen Bundesländern während des Lockdowns zum Teil keine Tiere vergeben hatten, setzte man im Sonnenhof weiter auf die Vermittlung von Hund und Katz’.

Offenbar mit Erfolg: Mehr als 70 Vierbeiner haben während dieser Zeit einen neuen Besitzer gefunden. Das sei zwar etwas weniger als üblich, sagt Böck, „aber wir sind zufrieden. Dadurch konnten wir Platz für neue Tiere schaffen.“

Die Kapazitäten hätte man ohnehin dringend benötigt: 70 Katzen und 50 Hunde sind derzeit im Tierheim untergebracht. Die meisten von ihnen sind Fundtiere. An Laternen gebundene Hunde sowie Katzen, die in Kartons ausgesetzt wurden, finden im Sonnenhof ein vorübergehendes Zuhause.

Dass gerade jetzt, zum Beginn der Sommerferien, mehr Tiere ausgesetzt würden, sei nicht zu bemerken. „Im Burgenland war das nie ein großes Problem.“

5.000 Spaziergeher

Probleme habe man auch nicht, was das Interesse an den Spaziergehdiensten betreffe. Etwa 5.000 Freiwillige haben sich im Vorjahr gemeldet.

Auch während des Lockdowns seien die Hunde dank der Helfer in puncto Auslauf auf ihre Kosten gekommen, wenngleich auch das Prozedere mit der Übergabe der Tiere ein aufwendigeres war.

Versuchter Tierschmuggel

Was ihm derzeit berichtet werde, seien wieder zunehmende Fälle von versuchtem Tierschmuggel, sagt Böck. Da käme es immer wieder vor, dass versucht werde, zwei, drei Hunde oder Katzen ohne gültige Papiere über die Grenze nach Österreich zu bringen.

„Aber wir wissen natürlich nicht, ob diese Personen nach einer Zurückweisung nicht versuchen, auf einem anderen Weg einzureisen.“ Die Dunkelziffer dürfte hoch sein, befürchtet Böck.

Wildtiere im Tierheim Parndorf

Etwas ruhiger ist es nach mehreren Tiervergaben  im Juni jetzt im Tierheim Parndorf geworden, sagt Leiterin Claudia Herka.

500 Tiere leben etwa in der Einrichtung, darunter Bauernhoftiere sowie derzeit vermehrt Wildtiere, um deren Aufzucht sich die Veterinärmedizinerin und ihr Team kümmern.

Infos:
www.sonnentiere.at
www.tierheim-parndorf.at

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