Landwirtschaftskammer-Präsident Nikolaus Berlakovich, Prinzessin Claudia Muschau, die amtierende Weinkönigin Tatjana I., die zukünftige Weinkönigin Susanne Riepl, Prinzessin Jasmin Fabian und Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld (v. li.)

© Kaiser/LK Burgenland

Chronik Burgenland
07/13/2020

Die Jubiläums-Weinkönigin des Burgenlandes heißt Susanne Riepl

19-jährige Golserin als offizielle Vertreterin des burgenländischen - und bald auch des österreichischen - Weins.

von Stefan Jedlicka

Die acht Juroren des Burgenländischen Weinbauverbandes, der Landwirtschaftskammer und der Wein Burgenland trafen ihre Wahl am Montag. Als 30. Weinkönigin des Burgenlandes wird die Golserin Susanne Riepl der bisherigen Amtsinhaberin Tatjana Cepnik aus St. Margarethen nachfolgen.

Die 19-jährige Winzerin soll im kommenden Jahr dann auch den österreichischen Wein national und international vertreten. Denn im jährlichen Wechsel mit ihrer Amtskollegin aus Niederösterreich ist die jeweilige Weinkönigin des Burgenlandes auch jene für ganz Österreich. Bei ihren Aufgaben wird Susanne Riepl von den ebenfalls am Montag gewählten Weinprinzessinnen Jasmin Fabian aus Oggau und Claudia Muschau aus Gols unterstützt.

„Bewusstsein schaffen“

Im Mai hat die Golserin ihre Matura an der HBLA für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg (NÖ) bestanden. Sie wolle „Bewusstsein schaffen für die Rolle der Winzerin im Betrieb, sowie für das Qualitätsprodukt Wein selbst“, sagt sie.Landwirtschaftskammer-Präsident Nikolaus Berlakovich und Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld gratulierten zur Wahl. „Die Aufgabe der Weinkönigin und der Prinzessinnen ist es, den Bekanntheitsgrad des burgenländischen Weines zu steigern. Vor allem in diesen Zeiten haben die Botschafterinnen der heimischen Winzer eine besonders wichtige Aufgabe. Mit ihrem beispielhaften Auftreten und ihren Kenntnissen werden sie die Werbetrommel für den burgenländischen Wein rühren“, so Berlakovich.

"Männerdominierte Weinbranche"

Dass alle Kandidatinnen „durch Fachwissen und Charme überzeugen müssen“, betonte Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld. „Das umfangreiche Prozedere der Weinköniginnen-Wahl bietet den Bewerberinnen eine Bühne, um ihr Wissen und Auftreten zu präsentieren. Die neue Weinkönigin Susanne und ihre Prinzessinnen tragen auch dazu bei, das Image von Frauen in der nach wie vor männerdominierten Weinbranche weiter zu stärken. Denn Frauen stehen in puncto Wissen und Können ihren männlichen Kollegen um nichts nach.“

 

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