Polizei stoppt illegale Pyrotechnik an burgenländischer Grenze

Mehrere Feuerwerkskörper, darunter Raketen, Batterien und römische Lichter, liegen auf einem Tisch.
Schwerpunktaktion in Kittsee und Nickelsdorf – Beamte stellen Raketen und Batterien ohne Kennzeichnung sicher.

Zusammenfassung

  • Die Polizei Burgenland führte gemeinsam mit der Wirtschaftskammer eine Schwerpunktaktion gegen illegale Pyrotechnik auf der A6 bei Kittsee und der A4 bei Nickelsdorf durch.
  • Insgesamt wurden zahlreiche Feuerwerkskörper ohne CE-Kennzeichnung oder deutsche Beschreibung sichergestellt.
  • Die Polizei erinnert an das Verbot von Feuerwerken im Ortsgebiet, besonders in Eisenstadt, und warnt vor hohen Strafen.

Kurz vor Silvester führte die Polizei Burgenland gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Burgenland eine Schwerpunktaktion gegen illegale Pyrotechnik durch. Kontrolliert wurde am 29. Dezember auf der A6 bei Kittsee sowie auf der A4 bei Nickelsdorf.

Beteiligt waren Polizistinnen und Polizisten der Dienststellen Kittsee, Frauenkirchen und Nickelsdorf, unterstützt von Spezialisten der Wirtschaftskammer und Diensthunden. Ziel der Aktion war es, die unerlaubte Einfuhr von Feuerwerkskörpern zu verhindern.

Strafen bis zu 10.000 Euro drohen

In Kittsee wurden mehrere Feuerwerksraketen und Batterien der Kategorie F2 wegen mangelhafter oder fehlender Kennzeichnung beschlagnahmt. In Nickelsdorf stellten die Beamten 20 pyrotechnische Artikel ohne CE-Kennzeichnung sowie weitere Gegenstände ohne deutsche Produktbeschreibung sicher. Alle Funde wurden an die Bezirksverwaltungsbehörde übergeben.

Die Polizei erinnert daran, dass Feuerwerke der Kategorie F2 im Ortsgebiet verboten sind – auch zu Silvester. Für Eisenstadt gilt dieses Verbot uneingeschränkt. Zudem ist das Zünden von Pyrotechnik in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Tierheimen oder Tankstellen untersagt.

Bei Verstößen gegen das Pyrotechnikgesetz drohen Geldstrafen bis 10.000 Euro oder Freiheitsstrafen bis zu sechs Wochen. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, auf illegale und gefährliche Feuerwerkskörper zu verzichten – aus Rücksicht auf Sicherheit, Tiere und Umwelt.

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