Burgenland Energie will zeigen, wie jeder "energieunabhängig werden kann"

Gegenüber der Konzernzentrale hat die Burgenland Energie in Eisenstadt ein neues Kundencenter samt Schauraum für erneuerbare Energie eröffnet.
Neues Kundencenter Burgenland Energie in Eisenstadt

60.000 Kunden kommen jährlich in die Servicecenter des Landesenergieversorgers, in Eisenstadt sollen sie mehr als nur beraten werden. Am Freitag hat die Burgenland Energie nicht nur ein neues Kundencenter, sondern auch den "ersten Flagshipstore Österreichs für Energieunabhängigkeit" eröffnet, wie Vorstandschef Stephan Sharma meinte. 

Auf 400 Quadratmetern können Kunden erleben, wie Wärmepumpen oder Wallboxen fürs Aufladen des E-Autos funktionieren. Wer mit einem Anliegen ins Kundencenter kommt, soll sich "bei einem Kaffeeplausch wohlfühlen", wünscht sich Sharma.  

Burgenland Energie Kundencenter

Links der sanierte Altbau, rechts der neue Holzbau

Was Eisenstadts ÖVP-Bürgermeister Thomas Steiner, der ebenso wie Landesrätin Daniela Winkler (SPÖ) anwesend war, zu einer launigen Warnung veranlasste: Denn ein Servicecenter ist nun mal kein Kaffeehaus. 

Errichtet wurde das Kundenzentrum gegenüber der Konzernzentrale. Dort stand in den 1950er-Jahren das erste Umspannwerk Eisenstadts. Ein Altbau auf dem Gelände wurde umfassend saniert und mit einem neuen Holzbau verbunden. An der Fassade ist ein großflächiges Bild aus einem Volksschul-Wettbewerb zu sehen.

Zu den Kosten wollte sich die Burgenland Energie nicht konkret äußern. Das Kundencenter sei gemeinsam mit einer Sanierung der Brandschutzmauer im Zentralgebäude umgesetzt worden, die Kosten sollen aber überschaubar sein. 

Nach und nach sollen auch die Kundencenter in den Bezirken erneuert werden.

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