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Groß-Einsatz nach Ammoniak-Austritt: Neun Verletzte, Schulen geschlossen

Im Sportzentrum Eisenstadt kam es zu einem Ammoniak-Austritt. Eine Zuleitung zum Eislaufplatz dürfte defekt gewesen sein.
Drei Feuerwehrleute bei einer nächtlichen Einsatzbesprechung neben einem Fahrzeug mit Blaulicht.

Nach einem Ammoniak-Austritt im Sportzentrum Eisenstadt sind neun Personen leicht verletzt. Das Areal rund um den Bad-Kissingen-Platz war zunächst großräumig gesperrt, die Sperre wurde am Montag um 7.00 Uhr aufgehoben. Eine Zuleitung zum Eislaufplatz dürfte defekt gewesen sein. Das Leck wurde behoben, es besteht keine Gefahr mehr, so die Polizei zur APA.

Bei den Verletzten handelt es sich um junge Erwachsene, sie wurden laut Polizei und laut Angaben des Rathauses zunächst ins Spital eingeliefert, konnten es aber bereits wieder verlassen. Die Alarmierung erfolgte in der Nacht auf Montag um 23.30 Uhr, hieß es aus der Landespolizeidirektion.

Schulen noch sicherheitshalber geschlossen

Laut der Feuerwehr Eisenstadt hatten die Jugendlichen einen beißenden Geruch wahrgenommen und den Notruf verständigt. Die sofort durchgeführten Messungen bestätigten den Austritt von Ammoniak. 

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Feuerwehr rückte mit speziellen Schutzanzügen an.

Insgesamt standen 50 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Durch Kühlungs- und Lüftungsmaßnahmen konnte der Austritt gestoppt werden. Auf behördliche Anordnung war das betroffene Areal großräumig gesperrt. Die umliegenden Schulen HAK/HAS und HTL sowie die Sonderschule bleiben am Montag vorsorglich geschlossen.

Die Jugendlichen hatten laut Landessicherheitszentrale Kopfschmerzen und Reizhusten erlitten. Sechs Personen wurden sicherheitshalber mit Rettungsautos ins Krankenhaus Eisenstadt gebracht, drei von ihnen ins Spital nach Wiener Neustadt. Sie wurden inzwischen bereits wieder in häusliche Pflege entlassen, erklärte eine Sprecherin der Landespolizeidirektion.

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