Wirtschaft/Immo

Gärtnertipp: Pflanzen für Haushalte mit Samtpfoten

Wer Haustiere hat, kennt das Thema: Vor allem Katzen fühlen sich von Pflanzen magisch angezogen, spielen mit den Blättern und kosten auch gern. Bei ungefährlichen Zimmerpflanzen ist das kein Problem. Doch welche sind das? Diese Frage stellt Leserin Gabriele Schranz-Kirlinger: „Wir haben schon seit langer Zeit Katzen – und diese fressen gerne Pflanzen. Aus diesem Grund habe ich die Anzahl meiner Blumenstöcke in der Wohnung reduziert. Ich hätte gerne gewusst: Welche Pflanzen sind für Haustiere giftig – und welche können in einem Haushalt unbedenklich aufgestellt werden?“

Richtiger Umgang 

Die Umweltberatung rät: „Stellen Sie Pflanzen, die Reizerscheinungen verursachen können, nicht in der Reichweite von Haustieren auf. Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile sofort. Waschen Sie sich nach der Berührung der Pflanzen die Hände. Und verwenden Sie beim Umtopfen Handschuhe.“ Bei Verdacht auf Vergiftung wählt man den  Notruf 01/406 43 43.

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Biogärtner Karl Ploberger

Giftig sind: Gärtner Karl Ploberger zählt auf: „Der Milchsaft des Weihnachtssterns als Wolfsmilchgewächs hat eine leicht ätzende Wirkung; der Philodendron reizt Haut und Schleimhäute; das Einblatt kann ebenfalls die Schleimhäute bei Berührung verätzen; das Alpenveilchen löst bei Katzen Brechdurchfälle und Magenbeschwerden aus und der Verzehr von Efeu führt zu Brechdurchfall und erhöhtem Puls bei der Katze; auch Orchideen sind giftig, das hängt allerdings von der Art ab. Unbedenklich aufgestellt werden können hingegen Katzengras, Frauenhaarfarn, Cypern-gras, Kentiapalme, Geldbaum und Usambaraveilchen.“

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