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Zur 91. Award Ceremony: Das waren die größten Oscar-Pannen

Die Oscar-Nacht 2017 bleibt vielen in besonderer Erinnerung. Grund dafür ist ein peinlicher Fehler.

Fälschlicherweise hatten die Schauspieler Warren Beatty und Faye Dunaway den Film "La La Land" als Gewinner der Kategorie "Bester Film des Jahres" verkündet. Wenig später erklärte Oscar-Host Jimy Kimmel den Irrtum. Der Moderator verkündete, dass "Moonlight" den wichtigsten Preis des Abends gewonnen habe.

Ein Schockmonent nicht nur für die Moderatoren, sondern auch für Schauspielerin Emma Stone, die kurz zuvor mit dem Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" ausgezeichnet wurde. Wie es zu diesem Fauxpas kam? Die Umschläge, in denen die Gewinner genannt werden, waren vertauscht worden.

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Doch eine Panne kommt selten allein - auch in den Jahren zuvor schlichen sich immer wieder unangenehme Missverständnisse ein.

1934:

"Komm auf die Bühne, Frank!", rief der Laudator ins Publikum, woraufhin sich Regisseur Frank Capra († 94) auf dem Weg machte. Eine unangenehme Situation für beide, denn der Ankünder meinte eigentlich Frank Llyod († 74).

Frank Capra musste jedoch nicht so lange auf seine Auszeichnung warten: Er durfte im Jahr darauf einen Oscar für "Es geschah in der Nacht" mit nach Hause nehmen.

1938:

Spencer Tracy († 67) wurde für seine Darstellung in "Manuel" als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Auf seinem Oscar stand jedoch nicht sein Name, sondern "Dick Tracy" - der Name eines Comic-Helden.

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Seitdem werden die Namen der Gewinner erst nach der Verleihung in die Statue graviert.

1971:

George C. Scott († 71) gewann den Oscar als Bester Hauptdarsteller in "Patton - Rebell in Uniform". Anstatt sich zu freuen, lehnte der Schauspieler den prestigereichen Preis ab. Er nutzte die Gelegenheit auch, böse Worte über die Veranstaltung loszuwerden: Der Oscar sei "bedeutungslos", die Verleihung eine würderlose "Fleischbeschau".

1973:

Zwei Jahre darauf dann die nächste Panne: Auch Marlon Brando († 80) lehnte den Oscar als Bester Hauptdarsteller für "Der Pate" ab.

Er schickte aus Protest gegen den diskriminierenden Umgang der amerikanischen Filmindustrie mit Native Americans die Apachin Sacheen Littlefeather auf die Bühne.

2003:

Michael Moore (62) wurde für "Bowling for Columbine" ausgezeichnet. Er nutzte seine Dankesrede, um ein Statement gegen den damaligen US-Präsidenten George W. Bush abzugeben.

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Er kritisierte auch den Irak-Krieg und rief ins Mikrofon: "Shame on you, Mr. Bush". Es folgte Applaus, durchmischt mit Buh-Rufen.

Seit diesem Zwischenfall werden die Oscars mit einer Verzögerung von zehn Sekunden übertragen.

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