Sport/Fußball

CL-Play-off: Auch das Gesetz der Serie spricht für Salzburg

Endlich einmal mit einer Führung im Rücken in ein entscheidendes Heimspiel im Champions-League-Play-off gehen – diesen Wunsch hat sich Salzburg nach elf vergeblichen Versuchen, sich für die Gruppenphase zu qualifizieren, mit dem 2:1 bei Maccabi Tel Aviv erfüllt. Nun gilt es, im Rückspiel am Mittwoch (21 Uhr, Liveticker auf kurier.at) in der leeren Red-Bull-Arena den letzten Schritt zu machen, um sich wie vor einem Jahr mit den großen Klubs Europas messen zu dürfen. „Wir möchten unbedingt wieder in die Gruppenphase, dafür werden wir alles unternehmen“, sagt Trainer Jesse Marsch.

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Der US-Amerikaner weiß aber auch, dass der letzte oft der schwierigste Schritt ist: „Wir wissen, dass wir damit erst bei der Hälfte des Weges sind. Deshalb brauchen wir auch am Mittwoch wieder eine hoch konzentrierte Leistung und viel Tempo.“ Die Statistik spricht jedenfalls für Salzburg, das Gesetz der Serie ebenso. Noch nie ist man im Europacup ausgeschieden, wenn das Auswärtsspiel zum Auftakt des Duells gewonnen wurde. Neun Mal war das vor dieser Saison der Fall, acht Mal davon seit dem Einstieg von Red Bull 2005.

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In den neun Rückspielen in der Red-Bull-Arena gab es sechs Siege (Maccabi Haifa, FK Ventspils, Ajax Amsterdam, Partizani Tirana, Hibernians FC, Viitorul Constanta), zwei torlose Remis (Liepājas Metalurgs, Dortmund) und ein 0:1 (Suduva Marijampole). Der Aufstieg gegen die Litauer war im UEFA-Cup 2008 nach dem 4:1-Hinspielsieg aber nie in Gefahr.

Von der Siegerelf aus Tel Aviv wird am Mittwoch Antoine Bernede (Prellung) fehlen. Dafür könnte Zlatko Junuzovic nach seinem Muskelfaserriss vor knapp drei Wochen ein Comeback feiern.