Sport/Fußball

Der Drahtseilakt der Wiener Austria im Nebel von Favoriten

Es liegt noch vieles im Nebel verborgen am Verteilerkreis, noch immer weiß man nicht, wie es bei den Veilchen weiter geht. Bleibt Markus Kraetschmer dem Klub erhalten, wenn ja, in welcher Form? Wann wird die erste Rate des strategischen Partners überwiesen?

Die Frist mit Ende März verstrich ohne finanziellen Zuschuss. Wie sollen sich generell die finanziellen Rahmenbedingungen für die kommende Saison darstellen? Lassen sie sich mit den sportlichen Erwartungen vernünftig verbinden?

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Und wie geht es mit Trainer Peter Stöger weiter? Er wollte ursprünglich auch im März eine Entscheidung treffen. „Weil ich der Meinung war, dass bis dahin Klarheit herrscht.“ Dem ist aber nicht so, weshalb der violette Drahtseilakt in die Verlängerung geht.

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Der Doppelpass muss stimmen zwischen einem Budget und der sportlichen Zielsetzung. „Nur wenn das kompatibel ist, macht es für mich Sinn zu bleiben“, sagt Stöger klipp und klar. Dabei geht es gar nicht um ein gesteigertes Budget, sondern lediglich um ein ähnliches wie in dieser Saison. Dabei hatte einen großen siebenstelligen Betrag eingespart.

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Dermaßen kompliziert gestalten sich die Gespräche mit jenen Spielern, deren Verträge im Sommer auslaufen. Stöger gibt dabei den empathischen Kommunikator und Klarheiten, soweit es die Situation zulässt.

Mit dem Heimspiel gegen Altach startet die Austria in die Qualifikationsgruppe, wo die Zielsetzung klar ist. „Platz eins und die Chance auf einen internationalen Platz.“ Gegner Altach konnte sich mit Trainer Damir Canadi stabilisieren. Stöger: "Defensiv sind sie kompakter, das hat Damir außergewöhnlich gut hinbekommen."