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Strategie: Wie der Tourismus in Österreich weiter wachsen soll

Ganzjahrestourismus und finanziell besser aufgestellte Betriebe sollen die Branche zukunftsfit machen.
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Zusammenfassung

  • Österreichs Tourismus verzeichnete 2025 mit rund 48 Millionen Gästeankünften und 157 Millionen Nächtigungen ein Rekordjahr, doch die neue Strategie „Vision T“ setzt angesichts wachsenden internationalen Wettbewerbs auf weiteres Wachstum.
  • Im Mittelpunkt stehen Ganzjahrestourismus, mehr Beschäftigung sowie bessere Finanzierungsmöglichkeiten für Betriebe durch ÖHT-Instrumente und die Mobilisierung privaten Kapitals.
  • Bis 2035 sollen die reale Wertschöpfung auf über 25 Mrd. Euro, die Reiseverkehrseinnahmen auf über 36 Mrd. Euro und die Ganzjahresbeschäftigung auf mehr als 160.000 steigen, während Branchenvertreter die Strategie ausdrücklich begrüßen.

2025 war mit rund 48 Millionen Gästeankünften und 157 Millionen Nächtigungen ein touristisches Rekordjahr. Das sei  jedoch „kein Grund, sich zurückzulehnen“, sagt Tourismus-Staatssekretärin (ÖVP) Elisabeth Zehetner am Montag bei der Präsentation der Strategie „Vision T“ für die Branche.

Denn der internationale Wettbewerb werde immer intensiver. Viele Betriebe stehen vor einem Generationenwechsel, zudem würden Digitalisierung und KI verändern, wie wir verreisen. Im Fokus der Staatssekretärin steht der Ganzjahrestourismus,  um „Wertschöpfung außerhalb von Spitzenzeiten zu schaffen“. Das bringe auch mehr Beschäftigung.

Frau mit lockigem Haar und Brille spricht am Mikrofon auf einer Bühne.

Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) hat klare Ziel bis zum Jahr 2035.

Investitionen sollen gefördert werden

Die Betriebe sollen finanziell besser aufgestellt sein. So sollen zum einen die Investitionen mithilfe von Finanzierungen durch die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) weiterentwickelt werden, „aber auch neue Möglichkeiten geschaffen werden, privates Kapital  zu mobilisieren“. 

Auch die Ziele bis 2035 stehen fest: Die reale Wertschöpfung soll um 10 Prozent auf über 25 Mrd. Euro steigen, die internationalen Reiseverkehrseinnahmen sollen nominell um mehr als 10 Mrd. Euro auf über 36 Mrd. Euro zulegen und die Zahl der Ganzjahresbeschäftigten in der Branche soll von rund 134.600 auf mehr als 160.000 steigen. Der Nächtigungsanteil in den acht Nebensaisonmonaten (abseits von Jänner, Februar, Juli und August) soll sich von 53,5 auf über 60 Prozent ausweiten.

Branchenvertreter loben die Tourismusstrategie

Branchenvertreter loben die  „Vision T“. Vizebürgermeisterin und Präsidentin des Wien-Tourismus Barbara Novak und Wien-Tourismus-Geschäftsführer Norbert Kettner etwa begrüßen den „klaren Blick nach vorne für den Tourismusstandort Österreich“.

„Ich verstehe die ,Vision T‘ auch als Aufforderung aller nationalen Player, an einem Strang in die gleiche Richtung zu ziehen“, sagt WKÖ-Bundesspartenobfrau Susanne Kraus-Winkler.

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