So wohnt Österreichs High Society

Irmi Soravia hat die erstaunlichsten Wohnungen und Häuser des Landes besucht. In ihrem neuen Buch zeigt sie das Innenleben von 300 Luxus-Residenzen.

Wie wohnt Österreichs Upper Class? Autorin Irmi Soravia und Fotograf Harald Eisenberger haben sich auf eine Reise zu den schönsten heimischen Nobel-Herbergen begeben. In dem daraus entstandenen Bildband "Austrian Style" zeigen sie ihre gesammelten Eindrücke und präsentieren 300 private Refugien.

Im Bild: Prachtvoller Ballsaal mit Sternparkett, Stuck an der Decke, verglasten Flügeltüren und vergoldeten Lustern. Die roten Liegen stammen aber von IKEA. Auf ihrer "Tour de Austria" besuchte die Bau-Tycoon Gattin feudale Schlösser wie urbane Stadtwohnungen, ...

Im Bild: Sinnliche Kunst prägt diesen Raum: Das gerahmte T-Shirt stammt von Hermann Nitsch, die Samtarbeit "Herz" von Gudrun Kampel und das rote Bild "Any ideas?" - "No" von Andreas Leikauf. ... opulente Landhäuser und Villen mit Seeblick. Insgesamt 50 Personen öffneten der Autorin Tür und Tor. 


Im Bild: Wohin mit der Trophäen-Sammlung? In diesem Fall schmücken sie den Abgang zum Weinkeller des Besitzers. In den drei Kapiteln "Stadtleben", "Landluft" und "Seeblick" werden Ausschnitte und Details aus den Domizilen der Reichen gezeigt. Vor keinem Raum wird Halt gemacht: Private Schlafgemächer sind ebenso zu sehen wie Entrées, Wellness-Oasen, Wohnsalone und Gärten. 

Im Bild: Eine alte Kapelle wurde umgebaut, heute dient dieser Raum als Esszimmer. Einen prominenten Platz nimmt das wandfüllende Schüttbild von Hermann Nitsch ein.  Vermutlich ist unter den vorgestellten Häusern auch die ein oder andere Promi-Wohnung dabei - aber: Diskretion wird gewahrt und so werden weder Besitzer noch Ortsangaben verraten. 

Im Bild: Beton, blau lackierter Schiffsstahl und ein Riesenspiegel treffen aufeinander und lassen maritimes Flair aufkommen. Die studierte Publizistin liefert mit ihrem Bildband einen Überblick zu Österreichs Kunstgeschichte: Ob zeitgenössisch oder traditionell - beinahe in jedem Raum findet sich ein Original oder ein Design-Klassiker wieder.

Im Bild: Wohnbereich mit einer Lichtinstallation von Brigitte Kowanz und einem einer Zeichnung von Hermann Nitsch im Hintergrund. "Austrian Style" zeigt, wie sich Schöpfungen bekannter Architekten und Künstler (unter anderem von Hermann Nitsch, Alfred Hrdlicka, Adolf Loos oder Josef Hoffmann) mit modernen Kreationen zeitgenössischer Designer kombinieren lassen. 

Im Bild: Alte Mauern, Möbel aus dem Schuppen, ein Luster und unzählige Kerzen - perfekt ist die mystische Stimmung. Zu jedem Foto gibt es eine detaillierte Beschreibung der abgebildeten Objekten - man erfährt von welchem Hersteller die Esszimmer-Garnitur stammt, den Namen der Tapete oder wo die goldene Samtgarnitur entdeckt wurde. Tradition trifft Moderne: Ob Barock, Gründerzeit oder Jugendstil, alles lässt sich mit modernen und zum Teil ausgefallenen Stilelementen kombinieren.

Im Bild: Daybed von Andrea Frank auf einer urbanen Dachterrasse. Der Bildband nimmt den Leser mit auf eine inspirierende Reise durch heimische Nobel-Häuser. Er lässt träumen und weckt Sehnsüchte - und liefert vielleicht die ein oder andere Inspiration für das eigene Zuhause. 

Im Bild: Küche im Freien mit Teppanyaki-Grill und ein fantastischer Seeblick setzen diese Terrasse filmreif in Szene. BUCHTIPP

"Austrian Style" von Irmi Soravia und Harald Eisenberger. Erschienen im Christian Brandstätter Verlag, 230 Seiten, € 39,90.
(KURIER.at) Erstellt am
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