7 Tipps für ein traumhaftes Schlafzimmer

Im Schlaf sollen Körper und Seele zur Ruhe kommen und Energie für den nächsten Tag tanken. Mit einem guten Bett und der richtigen Matratze ist es aber nicht getan.
Die komplette Einrichtung Ihrer Ruhezone – von der Möblierung über die Farbgestaltung bis hin zur Beleuchtung – trägt zu einer gesunden und erholsamen Nacht bei.

1. Textilien
Gönnen Sie sich einen Teppich vor dem Bett. Denn auch wenn Parkett- oder Laminatböden  praktisch sind, fühlen sie sich  auf den nackten Füßen kühl an. Dagegen sorgt ein Bodentextil beim Aufstehen  für einen warmen, weichen Tritt (Bett und Tische der Serie „Husk“ von B&B Italia). Stoffe vermitteln nicht nur auf dem Fußboden eine einladende Atmosphäre. Vorhänge und Rollos mildern grelles Sonnenlicht. Bettwäsche und Überwürfe aus Baumwolle oder Leinen schmeicheln der Haut beim Zubettgehen und füllige Kissen  sorgen beim Lesen für eine angenehme Nackenstütze (Tagesdecke von Hay). Textilien schlucken außerdem Schall und bringen Farbe ins Zimmer: Sind die Wände neutral gehalten, kann man mit Mustern experimentieren (Teppich mit buntem Streifenmuster von Zara Home). 2. Licht 
Eine Deckenlampe hat  im Schlafzimmer den Nachteil, dass sie grell ist und blendet – vor allem, wenn man liegt. Stimmungsvolle Alternativen sind mehrere Wandfluter, Steh- oder Nachttischlampen. Dimmbare Lichtleisten und sanftes Hintergrundlicht sorgen ebenso für eine gemütliche Stimmung ("Fliegenbein TL" von Kalmar) Im Schlafzimmer stellt sich nicht nur die Frage der Beleuchtung, sondern auch nach einer Verdunkelung. Wer bei Licht schlecht schlafen kann,  sollte daher  Vorhänge, Rollos oder Jalousien anbringen (Bett "Ipanema Letto" von Poliform).
  3. Kommode
Freistehende Möbel wirken charmant und brauchen weniger Bodenfläche und eine geringere Raumhöhe als Schränke. Kommoden räumen Faltbares wie Handtücher, Bett- oder Unterwäsche aus dem Blick ("Kabino" von Normann Copenhagen). Sofern der Schreibtisch im Schlafzimmer unterkommen  muss, kann er in einem höher montierten Sideboard versteckt werden. Obenauf bleibt Platz für Dekoratives  und Persönliches. Achten Sie jedoch auf eine Balance zwischen offenen und geschlossenen Flächen: Zuviel Deko erzeugt Unruhe ("Valentine" von Case). 4. Schrank
Kleiderkästen sind unverzichtbar, nehmen aber auch viel Platz weg. Bei kleinen Räumen sollte man  überlegen, ob sich der Schrank auch in einem anderen Zimmer unterbringen oder in einer Nische einbauen lässt. Möglichkeiten hierfür gibt es genug: vom Regalsystem aus dem Baumarkt bis zur Tischlerlösung. Schränke zum Hängen sollten mindestens 60 Zentimeter tief sein und vor Schubladen sollte ein Meter Freiraum zum Herausziehen sein ("Mixte" von Ligne Roset) Alternativ zum Schrank kann auch eine  Kleiderablage wie ein Stuhl oder ein Kleiderständer Abhilfe schaffen. Im Bild: "Teca" ein Stummer Diener und Nachttisch zugleich (von Quodes). 5. Spiegel
Wer seine Garderobe im Schlafzimmer aufbewahrt und sich hier ankleidet, sollte auf einen Spiegel nicht verzichten. Er lässt sich an Wänden genauso wie an der Außentüre oder– um ihn aus dem Blickfeld zu bannen – auch an der Innentüre des Kleiderschrankes montieren (Spiegel "Sweet 97" und Bett "Gray 80E", beides von Gervasoni) Freistehende Modelle sind mobil und können je nach Bedarf justiert werden. Für einen dezenten Blickfang sorgen kleine Standspiegel auf Kommoden und Regalen. Sie reflektieren das Licht und lassen kleine Räume größer und heller wirken ("Club" von Schönbuch mit einer Hängevorrichtung an der Rückseite). 6. Nachttisch
Auch Kleinigkeiten wie Bücher oder Taschentücher sollten griffbereit in der Nähe des Bettes sein. Als Nachttisch können viele dekorative Möbel dienen – ein Stuhl, ein Hocker, Boxen, Körbe oder Kisten die man einfach neben das Bett stellen kann (Bett "Papilion" und Beistelltisch "Awa", beides von B&B Italia) Ein Nachttisch mit  Schublade hat den Vorteil, dass er die Utensilien vor Staub schützt und obendrein für ein aufgeräumtes  Gesamtbild sorgt. Das wirkt vor allem in kleinen Räumen harmonischer (Nachttisch "642 Oscar" von Zanotta). 7. Bett
Es ist das Herzstück in jedem Schlafzimmer. Ob naturbelassenes Holz, Leder oder Textil, ob puristisch oder romantisch – das ist Geschmackssache. Die Liegefläche sollte der Anzahl der Personen entsprechen sowie der Größe des Raumes angepasst sein ("Buonanotte Valentina" aus Walnuss oder in Leder von Ceccotti Collezioni). Je niedriger das  Gestell, desto größer wirkt das Zimmer, ist es auf einem Podest erhöht, entsteht darunter wertvoller Stauraum. Außerdem ist wichtig, dass man sich rundherum bewegen kann, Platz zum Aus-und Einsteigen sowie zum Wechseln der Bettwäsche hat. Über dem Bett sollte zumindest so viel Platz sein, um aufrecht sitzen zu können ("Java" von Poliform).

 
(Kurier) Erstellt am
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