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Wissen Gesundheit
10/25/2021

Moderna-Impfstoff ist wohl auch für Kinder sicher

Laut dem Pharmaunternehmen ruft der Impfstoff bei Kindern zwischen sechs und elf Jahren eine starke Immunreaktion hervor.

Nicht nur Biontech, auch Moderna ist dabei, einen Impfstoff für Kinder auf den Markt zu bringen. "Der Impfstoff gegen das Coronavirus ist sicher und ruft bei Kindern zwischen 6 und 11 Jahren eine starke Immunreaktion hervor", teilte das Unternehmen laut Washington Post mit.

Einen Monat nach Abschluss der Immunisierung wiesen die Kinder laut Moderna Antikörperspiegel auf, die 1,5-mal höher waren als die von jungen Erwachsenen.

Das Unternehmen hat weder die vollständigen Daten veröffentlicht, noch wurden die Ergebnisse in einer von Experten begutachteten Fachzeitschrift publiziert. Die Ergebnisse wurden einen Tag vor einem beratenden Ausschuss der Arzneimittelbehörde FDA bekannt gegeben, der auch die Daten für den Biontech-Impfstoff bei Kindern überprüfen soll.

Zwei Impfungen

Moderna testete zwei Impfdosen, die im Abstand von 28 Tagen bei 4 753 Kindern verabreicht wurden. Sie erhielten jeweils 50 Mikrogramm mRNA, die Hälfte der Erwachsenendosis. (Letzte Woche hat die FDA aufgrund von Daten, die zeigen, dass die halbe Dosis immer noch hochwirksam ist, eine Auffrischungsimpfung des Moderna-Impfstoffs in dieser Dosis genehmigt, Anm.).

Im Juni hatte Moderna Studienergebnisse für den Einsatz des Impfstoffs bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren vorgelegt, eine Entscheidung der FDA steht hierfür noch aus.Es gibt einzelne Hinweise, dass der Moderna-Impfstoff das Risiko einer Myokarditis - einer Entzündung des Herzmuskels - bei Buben und jungen Männern erhöhen kann. Im Juli forderte die FDA daher sowohl Pfizer als auch Moderna auf, den Umfang ihrer Studien zu erweitern, um weniger häufige Nebenwirkungen zu erkennen.

Nebenwirkungen

Bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren waren laut Moderna die meisten Nebenwirkungen leicht oder mittelschwer; die häufigsten waren Müdigkeit, Kopfschmerzen, Fieber und Schmerzen an der Injektionsstelle. Ein unabhängiger Ausschuss wird die Sicherheit des Impfstoffs bei den Studienteilnehmern noch zwölf Monate nach der zweiten Dosis überprüfen.

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