Geplante Long-Covid-Ambulanz an AKH-Psychiatrie wird nicht bewilligt

Die am Wiener AKH geplante Errichtung einer Long-Covid-Ambulanz an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie wird nicht bewilligt. Das teilte das AKH Wien am Montagnachmittag auf Anfrage der APA mit.
Eine Hand hält eine weiße, unbenutzte FFP2-Maske der Marke Medisana.

Zuvor war an den Planungen von Expertenseite scharfe Kritik aufgekommen, insbesondere an dem aus der Depressionstherapie entlehnten Behandlungsschema und an der im Konzept angenommenen Ähnlichkeit von Long Covid mit Depressionserkrankungen.

"Der beantragten Errichtung einer Long-Covid-Ambulanz an der Univ. Klinik Psychiatrie und Psychotherapie wurde seitens der Direktion des AKH Wien nicht zugestimmt, weil die Behandlung und vor allem die Ersteinschätzung dieser Patient*innen (...) primär dem Bereich der somatischen Medizin zuzuordnen ist", hieß es in einer schriftlichen Mitteilung der AKH-Pressestelle am Montagnachmittag zur APA. "Unabhängig davon können Patienten und Patientinnen mit psychischer Symptomatik in der Allgemeinen Ambulanz der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie betreut werden."

Siehe: Kritik an neuer Long-Covid-Ambulanz im Wiener AKH

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