© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H/Lisa Mathis

Wissen Gesundheit

Covid-Prognose: Leichter Anstieg bei Fall- und Spitalszahlen erwartet

Experten beschreiben aktuelle Phase als "instabil" und raten zu engmaschiger Beobachtung des Infektionsgeschehens.

09/29/2021, 01:18 PM

Das Covid-Prognose-Konsortium geht bis Mitte Oktober von einem leichten Anstieg bei den Infektionszahlen und einem moderaten Zuwachs bei den Covid-Patientinnen und -Patienten aus, die einer Spitalsbehandlung bed√ľrfen. Was die Auslastung auf den Intensivstationen betrifft, rechnen die Experten bis 13. Oktober mit 259 Covid-Patientinnen und -Patienten, im schlimmsten Fall k√∂nnten es √ľber 300 sein. Auf Normalstationen werden zumindest an die 700 Covid-19-Erkrankte erwartet.

Am heutigen Mittwoch mussten 226 mit Sars-CoV-2-Infizierte intensivmedizinisch behandelt werden, weitere 644 Betroffene wurden √∂sterreichweit in Krankenh√§usern betreut. Zuletzt lag die Auslastung aller f√ľr Covid zugewiesenen und nutzbaren Intensivbetten gem√§√ü den L√§ndermeldungen an das Gesundheitsministerium bei 33,9 Prozent. Bezogen auf die gesamte Bettenkapazit√§t auf Intensivpflegestationen machte die Auslastung 11,4 Prozent aus.

Hinsichtlich des Infektionsgeschehens rechnet das Prognose-Konsortium bis kommenden Mittwoch (6. Oktober) mit rund 1.800 Neuinfektionen pro Tag. Aktuell liegt der Sieben-Tages-Schnitt bei 1.764 t√§glichen neuen F√§llen. Am kommenden Mittwoch ist den Experten zufolge von einer Sieben-Tages-Inzidenz von 139 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner auszugehen, gegenw√§rtig liegt sie bei 138,3. Allerdings verl√§uft die Entwicklung in den einzelnen Bundesl√§ndern eine durchaus unterschiedlich. Im Burgenland d√ľrfte die Sieben-Tages-Inzidenz am kommenden Mittwoch bei 59 zu liegen kommen und damit weiter sinken, w√§hrend sie in Ober√∂sterreich auf 193 klettert und an der 200er-Marke kratzt.

Falsche Schl√ľsse

Das Covid-Prognose-Konsortium warnt davor, aus dem Umstand, dass die Zahlen nicht mehr signifikant in die H√∂he schnellen, den voreiligen Schluss zu ziehen, dass das Schlimmste √ľberstanden sei. Die aktuelle Phase sei "eine sehr instabile", hei√üt es in der im Auftrag des Gesundheitsministeriums erstellten Kapazit√§tsvorschau. Die Experten verweisen auf den vergangenen Oktober, als die Fallzahlen zun√§chst ebenfalls moderat anstiegen, ehe sie sich Ende des Monats binnen sieben Tagen zu verdoppeln begannen. "Insbesondere vor dem Hintergrund des bereits in einigen Bundesl√§ndern erh√∂hten ICU-Belags (in Wien liegt er etwa bei 20 Prozent, Anm.) und dem erwarteten Einsetzen saisonaler Effekte ist das aktuelle Infektionsgeschehen engmaschig zu beobachten, um rechtzeitig Ma√ünahmen ergreifen zu k√∂nnen", empfiehlt das Covid-Prognose-Konsortium.

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