Interessant seien Mutationen, die zu Änderungen auf Proteinebene führen

© APA - Austria Presse Agentur

Wissen Gesundheit
02/10/2021

AGES- "Mutationsbericht": 167 Fälle von 171 in Tirol

Der Bericht über die vollständigen Sequenzierungen der Virusmutationen ging erstmals online. Die Ausbreitung ist regional sehr unterschiedlich.

Nun liegen die ersren Ergebnisse der vollständige Sequenzierung der in Österreich bisher aufgetretenen Virus-Mutationen onlie vor. Die Daten gebe einen aktuellen Überblick über die aktuelle Verbreitung der Corona-Mutationen.

Darin bestätigte bisherige Ergebnisse der aus den Bundesländern an die AGES übermittelten Proben von Infizierten Die als ansteckender geltende südafrikanische Variante B.1.351 wurde österreichweit in 171 Fällen bestätigt, 167 positive Verdachtsfälle in Tirol. Die Britische Variante findet sich hingegen mehrheitlich in Ostösterreich.

Tiroler Details

Die 167 Tiroler Fälle sind mit 121 mehrheitlich in der dritten Kalenderwoche verortet. Am Dienstagnachmittag waren es mit 162 Fällen noch um fünf wenige. Am Montag war kurz noch von 293 bestätigten Fällen gesprochen worden, dies wurde jedoch von der AGES mit teilweise unvollständige Zahlen oder möglichen Doppelzählungen erklärt.

Andere Bundesländer derzeit minimal betroffen

Für die anderen Bundesländer hat sich bezüglich der Variante aus Südafrika nichts verändert. Der nun online gestellte "Mutationsbericht" zeigt einen bestätigten Fall in der Steiermark aus Kalenderwoche vier auf und in Wien gab es weiterhin drei Fälle. Zwei davon in der Kalenderwoche zwei und einen in der Kalenderwoche drei. In allen anderen Bundesländern wurden bisher keine Fälle der Südafrika-Variante bestätigt.

Verdachtsfälle

Insgesamt sind es 6.631 Verdachtsfälle, die in der AGES eingelangt sind, von denen 2.199 im Vorscreening bestätigt wurden. Auf eine der beiden Virusvarianten bestätigt wurden neben den 171 südafrikanischen Mutationen weitere 580 auf die britische Variante des SARS-CoV-2-Virus mit der Bezeichnung B.1.1.7. Die verbleibenden 1.448 Verdachtsfälle sind noch nicht sequenziert bzw. noch nicht auswertbar. Wie bereits bekannt trat die britische SARS-Version bisher vor allem in Ostösterreich auf. Mit 222 die meisten der 580 in Wien, 133 Fälle waren es im Burgenland und 91 in Niederösterreich.

Monitoring zwei Mal wöchentlich

In Zukunft ist geplant, dass das Monitoring der Mutationen zweimal in der Woche publiziert wird, sagte Werner Windhager von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gegenüber der APA. Im Verlauf werde dann wohl auch das Meldungsaufkommen aus den einzelnen Bundesländern steigen. In Österreich wurde am 3. Jänner 2021 erstmals bei vier Personen die britische Variante des SARS-CoV-2-Virus (B.1.1.7) und bei einer Person die südafrikanische Varante (B.1.351) bestätigt, hieß es von der AGES.

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