Neue diplomatische Eiszeit zwischen China und den USA bricht an

© APA - Austria Presse Agentur

Wirtschaft
12/03/2020

Washington erhöht Druck auf chinesische Unternehmen

Senat und Repräsentantenhaus stimmten einem Gesetzesentwurf zu, der zur Verbannung von US-Börsen führen könnte.

Der US-Kongress erhöht den Druck auf chinesische Unternehmen mit Börsennotiz in den Vereinigten Staaten, die nicht die dort gängigen Bilanzprüfungen einhalten.

Nach dem Senat stimmte am Mittwoch (Ortszeit) in Washington auch das Repräsentantenhaus einem Gesetzentwurf zu, der zu einer Verbannung der betroffenen Firmen von US-Börsen führen könnte. Die Unternehmen sollen jedoch zunächst drei Jahre Zeit erhalten, um die Auflagen der US-Aufseher zu erfüllen.

US-Behörden ist es schon lange ein Dorn im Auge, dass chinesische Konzerne wie der Onlineriese Alibaba sich nicht so tief wie üblich von US-Bilanzprüfern in die Bücher schauen lassen wollen. Das Finanzministerium plädierte deshalb bereits im August dafür, dass die US-Börsenaufsicht SEC ihre Standards entsprechend verschärft.

Nachdem der Kongress zugestimmt hat, fehlt nur noch die Unterschrift von US-Präsident Donald Trump, um das Gesetz zu verabschieden.

 

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