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Bilanz
11/05/2014

Voest: Plastik-Verkauf fettet Ergebnis auf

Trotz leichten Umsatzrückgangs legte der Stahlkonzern ein starkes Halbjahr hin.

von Franz Jandrasits

Der heimische Stahl- und Technologiekonzern voestalpine konnte im ersten Geschäftshalbjahr 2014/15 deutlich zulegen. Zwar stammt die Hälfte des Zuwachses beim Nettogewinn aus dem Verkauf der Plastik-Sparte (siehe Bericht unten) , ohne Verkaufserlöse kletterte das Ergebnis aber noch immer um beachtliche 17,7 Prozent. Der Umsatz ging allerdings – hauptsächlich wegen der Schließung des Schienenwerkes in Duisburg Mit Ende 2013 – leicht auf 5,5 Milliarden Euro zurück.

Optimistisch ist voestalpine-Chef Wolfgang Eder trotz der flauen Konjunktur für das gesamte Geschäftsjahr. Die Auftragsbücher seien voll und die Werke voll ausgelastet. Beim Ergebnis erwartet Eder eine leichte Steigerung. Beitragen soll dazu die robuste Konjunktur in den USA und China, die Konjunktur in Europa bleibt aber weiter schwach.

Hoffnung schöpft die voestalpine für die künftige EU-Klimapolitik. Zwar hat die EU die Reduktion des -Ausstoßes um 30 Prozent bis 2020 beschlossen. Allerdings soll es Ausnahmen für die energieintensive Industrie geben. So sollen Unternehmen mit dem geringsten Ausstoß mit zusätzlichen Gratiszertifikaten „belohnt“ werden. In Summe werde der Klimaschutz allerdings, so Eder, zusätzlich Geld kosten.

Die Aktie konnte vom Gewinnanstieg nicht profitieren, sie fiel um knapp 3 Prozent. Die Analysten hatten – bereinigt um die Einmalerträge – einen höheren Gewinn erwartet.

Bilder: So stellt die voest Weichen (her)

voestalpine nortrak schiene weiche voest

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Voest-Plastik soll Polytec Gewinnschub einbringen

Der oberösterreichische Autozulieferer Polytec ist gerade dabei, der Voest die Kunststoffsparte abzukaufen. Der Deal wird in den nächsten Tagen perfekt gemacht. Diese Sparte soll im nächsten Jahr mehr als 100 Mio. Euro zum Polytec-Konzernumsatz beitragen. Zudem soll der Bereich deutlich höhere Betriebsergebnisse einbringen.

Noch ohne Berücksichtigung dieses Deals geht Polytec für heuer von einer stabilen Entwicklung aus. Umsatz und Ergebnis sollen auf dem Niveau des Vorjahres liegen, hieß es am Mittwoch. Bei einem Konzernumsatz von 356,6 Mio. Euro (plus 2,2 Prozent) blieb in den ersten neun Monaten das Betriebsergebnis mit 13,5 Mio. Euro stabil.

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