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Wirtschaft
07/29/2020

Video: Hamburger Startup nutzt Dildo zur Reinigung von Akkus

Weil eine herkömmliche automatisierte Waschstraße zu teuer war, wurde man beim Powerbank-Anbieter Chimpy kreativ.

von Johannes Arends

Beim Hamburger Start-Up Chimpy, das Leih-Powerbanks, also tragbare Akku-Ladegeräte, anbietet, sollten im Zuge der Corona-Krise Arbeitsschritte automatisiert werden. Weil aber das Budget für teure Geräte fehlte, wurde das Team erfinderisch und griff - selbstverständlich - zu einem automatisierten Dildo.

Dabei geht es nicht (nur) darum, das Team zu bespaßen: Das Sexspielzeug ist das Herzstück einer Waschstraße, die benutzte Powerbanks reinigen soll. Aufgrund der wachsenden Gerätezahl wurde bereits seit mehreren Monaten an Plänen gearbeitet, den Vorgang zu automatisieren. Aus Geldmangel setzten die Mitarbeiter mit Materialien aus dem Baumarkt schließlich selbst ein Fließband zusammen.

Die Suche nach dem passenden Takter, der mit größtmöglicher Regelmäßigkeit die Powerbanks auf ein Fließband schiebt, gestaltete sich allerdings schwierig. "Zum Glück haben wir einen Kollegen im Team, der auf die Idee mit dem Dildo kam", sagt Chimpy-Geschäftsführer Fabian Arioli. "Wahre Ingenieurskunst eben."

Seit kurzem befindet sich die selbstgebaut Dildo-Waschstraße in Betrieb und trägt dem Unternehmen zufolge zur Entlastung der Belegschaft bei - wahrscheinlich auch zu deren Belustigung.

Auf KURIER-Nachfrage bestätigte eine Sprecherin, dass die Waschstraße kein vorübergehender Marketing-Gag sei: "Die Maschine hat ja einen echten Zweck und soll so lange wie möglich die Powerbanks reinigen." Dass es obendrein einen Unterhaltungswert biete und Aufmerksamkeit generiere, war man aber bereit einzugestehen.

Das junge Hamburger Unternehmen ist für seine ungewöhnlichen Aktionen bekannt. So sorgte man mit einem Werbestunt im Anschluss an die Hamburg-Wahl im Februar für Aufsehen, als etliche Wahlkampfplakate der Parteien mit Slogans wie "unter fünf Prozent wird es bitter" überklebt wurden.

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