Scenic view of Lago di Braies  in Dolomites

┬ę Getty Images / Oleh_Slobodeniuk/istockphoto

Wirtschaft
05/07/2020

UNO rechnet wegen Coronakrise mit Tourismuseinbruch um 80 Prozent

Es handelt sich laut UNO um die "schlimmste Krise des Welttourismus seit Beginn der Aufzeichnungen 1950".

Die Corona-Pandemie wird nach Einsch├Ątzung der Welttourismusorganisation (UNWTO) heuer zu einem Einbruch des internationalen Reiseverkehrs um 60 bis 80 Prozent gegen├╝ber 2019 f├╝hren. Im ersten Quartal sei die Zahl der Touristen wegen des Virus und der damit verbundenen Reisebeschr├Ąnkungen weltweit schon um 22 Prozent zur├╝ckgegangen, teilte die Organisation der Vereinten Nationen am Donnerstag mit.

Gewaltiger R├╝ckgang

Der internationale Reiseverkehr habe in den ersten drei Monaten dieses Jahres etwa 67 Millionen weniger Touristen verbucht, was Einbu├čen von 80 Milliarden US-Dollar (74 Mrd. Euro) bedeute. Im M├Ąrz sei ein R├╝ckgang von 57 Prozent registriert worden, hie├č es.

"Die Welt steht vor einer nie da gewesenen Gesundheits- und Wirtschaftskrise", erkl├Ąrte UNWTO-Generalsekret├Ąr Zurab Pololikaschwili. Millionen Menschen liefen in der Branche Gefahr, ihre Arbeitspl├Ątze zu verlieren, warnte er. Die UNWTO mit Sitz in Madrid spricht von der "schlimmsten Krise des Welttourismus" seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950.

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