Arbeit in Österreich immer teurer

Ein Schweißer mit Schutzbrille und Handschuhen bei der Arbeit.
Innerhalb der Eurozone sind die Arbeitskosten in Österreich zwischen 2008 und 2012 am stärksten gestiegen.

Österreich verzeichnete von 2008 bis 2012 mit 15,5 Prozent den höchsten Anstieg der Arbeitskosten pro Stunde in den Ländern der Eurozone. Dahinter folgen die Slowakei (+13,8 Prozent) und Finnland (+13,7). Die geringsten Steigerungen wurden laut am Mittwoch von Eurostat veröffentlichten Daten in Portugal (+0,4 Prozent) und Irland (+0,8 Prozent) registriert. Einziges Land in der Währungsunion mit einem Rückgang der Arbeitskosten war Griechenland mit minus 11,2 Prozent.

In der EU-27 gab es den höchsten Anstieg von 2008 bis 2012 in Bulgarien mit +42,6 Prozent. Rumänien lag mit 23,3 Prozent Zuwachs dahinter, dann folgt Österreich. Die geringsten Anstiege unter allen EU-Ländern verzeichneten Lettland (+1,3 Prozent) und Großbritannien (+5,2 Prozent). Neben Griechenland verzeichnete nur Litauen mit -1,4 Prozent einen Rückgang.

Im Vorjahr lagen die Arbeitskosten in der EU-27 zwischen 3,7 Euro in Bulgarien und 39,0 Euro in Schweden. Der EU-Durchschnitt der Arbeitskosten pro Stunde lag bei 23,4 Euro in der EU-27 und bei 28,0 Euro in der Währungsunion.

Übersicht

  1. Schweden 39 Euro
  2. Dänemark 38,1 Euro
  3. Belgien 37,2 Euro
  4. Luxemburg 34,6 Euro
  5. Frankreich 34,2 Euro
  6. Niederlande 32,0 Euro
  7. Finnland 30,8 Euro
  8. Österreich 30,5 Euro
  9. Deutschland 30,4 Euro
  10. Irland 29,1 Euro
  11. Italien 27,4 Euro
  12. Großbritannien 21,6 Euro
  13. Spanien 21,0 Euro
  14. Zypern 18,2 Euro
  15. Slowenien 14,9 Euro
  16. Griechenland 14,9 Euro
  17. Malta 12,3 Euro
  18. Portugal 12,2 Euro
  19. Tschechien 10,6 Euro
  20. Estland 8,4 Euro
  21. Slowakei 8,3 Euro
  22. Ungarn 7,5 Euro
  23. Polen 7,4 Euro
  24. Lettland 6,0 Euro
  25. Litauen 5,8 Euro
  26. Rumänien 4,4 Euro
  27. Bulgarien 3,7 Euro

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