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Wirtschaft
10/20/2020

Sparbuch bleibt beliebt, aber Online-Sparkonto auf dem Vormarsch

GfK-Studie: Knapp jeder zweite besitzt bereits ein rein digitales Sparkonto.

Das Sparbuch ist bei den Österreichern nach wie vor beliebt - und das obwohl aufgrund der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) bereits seit Jahren kaum mehr Zinsen für Erspartes zu bekommen sind. Immer beliebter wird indessen das Online-Sparbuch - bereits knapp jeder Zweite besitzt ein ausschließlich digitales Sparkonto, wie eine Umfrage der GfK zeigt. Ebenfalls attraktiver für Sparer werden Immobilien und Gold.

58 Prozent aller Befragten besitzen noch ein Sparbuch. Damit bleibt der Anlageklassiker auf Platz Eins der häufigsten Sparformen. "Diese immer noch führende Position ist keineswegs überraschend. Herr und Frau Österreicher sind in ihrem Anlageverhalten risikoavers, möchten einen schnell verfügbaren Notgroschen auf der Seite haben und verfügen über weniger Expertise hinsichtlich komplexeren Anlageformen", so Ursula Swoboda, Commercial Director der GfK, laut einer Aussendung vom Dienstag. Für die Umfrage hat GfK 2.000 Online-Interviews durchgeführt.

Allerdings befindet sich das klassische Sparbuch mittlerweile auf dem Rückzug. Vor zehn Jahren besaßen noch mehr als 70 Prozent eines, dagegen besitzt heute schon knapp jeder zweite ein rein digitales Sparkonto, geht aus der GfK-Umfrage hervor.

Die Banken haben bereits auf diesen Trend reagiert. In manchen Kreditinstituten in Österreich - beispielsweise bei der Hypo NÖ - werden mittlerweile gar keine physischen Sparbücher mehr angeboten sondern nur noch ihre digitalen Nachfolger.

Als besonders interessant wird Sparen aber nicht mehr eingestuft, viel eher setzen die Österreicher laut GfK auf Investitionen in physische Werte wie Immobilien und Gold. Nur noch jeder Sechste Befragte stuft das Sparbuch als eine attraktive Anlageform ein, vor zehn Jahren war es noch für eine Mehrheit der Österreicher die interessanteste Anlageform.

Allerdings befindet sich das klassische Sparbuch mittlerweile auf dem Rückzug. Vor zehn Jahren besaßen noch mehr als 70 Prozent eines, dagegen besitzt heute schon knapp jeder zweite ein rein digitales Sparkonto, geht aus der GfK-Umfrage hervor.

Die Banken haben bereits auf diesen Trend reagiert. In manchen Kreditinstituten in Österreich - beispielsweise bei der Hypo NÖ - werden mittlerweile gar keine physischen Sparbücher mehr angeboten sondern nur noch ihre digitalen Nachfolger.

Als besonders interessant wird Sparen aber nicht mehr eingestuft, viel eher setzen die Österreicher laut GfK auf Investitionen in physische Werte wie Immobilien und Gold. Nur noch jeder Sechste Befragte stuft das Sparbuch als eine attraktive Anlageform ein, vor zehn Jahren war es noch für eine Mehrheit der Österreicher die interessanteste Anlageform.

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