Bekanntes Wiener Lokal Prateralm ist wieder pleite

Die Fortführung des Betriebs ist unklar. Schon 2024 Insolvenz angemeldet.
Der Eingang zur Prater Alm mit dem beleuchteten Schriftzug im Wiener Prater.

Das Lokal Prateralm im Wiener Prater ist erneut insolvent, nachdem es bereits 2024 saniert werden musste. Wie der Gläubigerschutzverband Creditreform Mittwochabend berichtet, wurde heute ein Konkursverfahren am HG Wien eröffnet. 

Im Vorverfahren haben demnach 41 Gläubiger Forderungen in der Gesamthöhe von 1,29 Mio. Euro angemeldet, davon 1,23 Mio. Euro anerkannt. Es wurde ein 85-prozentiger Sanierungsplan angenommen, wovon lediglich die Barquote bezahlt wurde.

Im Juli 2024 gab es bereits einen Insolvenzantrag. Dieser wurde auf die wirtschaftlichen Nachwirkungen der Pandemie und die gestiegenen Energie- und Wareneinkaufskosten zurückzuführen, was zu Umsatzausfällen und Zahlungsrückständen führte. Damals waren rund 18 Dienstnehmer und ca. 25 Gläubiger betroffen. Die Verbindlichkeiten betrugen ca. eine Million Euro.

"Die Forderungen aus der Vorinsolvenz leben somit wieder relativ wieder auf und können angemeldet werden", so die Creditreform. Ob eine Fortführung des Unternehmens beabsichtigt bzw. möglich ist, sei derzeit nicht bekannt.

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