Gleichzeitig konnte die Bank laut dem Bericht ihre Einnahmen steigern. Der Zinsüberschuss erhöhte sich im Jahr 2024 um 16 Prozent auf 144 Millionen Euro, was das Unternehmen vor allem auf neue Produktangebote zurückführt. Auch der Provisionsüberschuss wuchs und stieg um knapp sechs Prozent auf 136 Millionen Euro. Zu den wichtigsten Einnahmequellen zählen dabei Zahlungsverkehrsdienstleistungen sowie das Geschäft mit Premiumkonten.
Auch die Kundenbasis der Bank wuchs dem Handelsblatt zufolge weiter. Die Zahl der sogenannten ertragsrelevanten Kunden – also Kunden mit aktiv genutzten Konten – stieg um 14 Prozent auf 4,8 Millionen. Gleichzeitig nahmen die Kundeneinlagen um 2,6 Milliarden Euro auf insgesamt 10,4 Milliarden Euro zu. Das Transaktionsvolumen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 147,8 Milliarden Euro.
2024 profitierte N26 zudem von regulatorischen Veränderungen. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hob im Sommer die zuvor verhängten Wachstumsbeschränkungen vollständig auf. Diese hatten seit 2021 vorgesehen, dass die Bank monatlich nur eine begrenzte Zahl neuer Kunden aufnehmen durfte. Auch in Italien wurden inzwischen Beschränkungen durch die Aufsichtsbehörden aufgehoben.
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