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Wirtschaft
01/14/2022

Millionenpleite eines Sonderposten-Diskonters

Das Unternehmen betreibt Filialen in Siegendorf, Gerasdorf, Neunkirchen, Schwechat, Wiener Neustadt, Jennersdorf und Kittsee.

von Kid Möchel, Dominik Schreiber

„Das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz begann mit Expansionsbestrebungen und Streitigkeiten mit dem darlehensgewĂ€hrenden Gesellschafter. Hinzu kamen die Umsatzeinbußen aufgrund der COVID-Pandemie“, heißt es dazu vom AKV.

Die Firma Kauf und Spar HandelsgesmbH, mit Sitz im GZO Industriegebiet 1, 7011 Siegendorf, die Cherry SonderpostenmÀrkte betreibt, hat am Landesgericht Eisenstadt einnen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung gestellt. Das bestÀtigt Gerhard Weinhofer vom GlÀubigerschutzverband Creditreform. Es sind 70 GlÀubiger und 41 Arbeitnehmer betroffen.

Das Unternehmen wurde 2005 gegrĂŒndet und beschĂ€ftigt sich mit der Verwertung von Sonderposten ĂŒber eigene Filialen. Unterhalten werden Filialen in Siegendorf, Gerasdorf, Neunkirchen, Schwechat, Wiener Neustadt, Jennersdorf und in Kittsee. "Es ist beabsichtigt das Unternehmen neu zu strukturieren und fortzufĂŒhren", heißt es dazu vom KSV1870.

Es gibt Gesamtverbindlichkeiten in der Höhe von 3,6 Millionen Euro, diesen sollen nach Angaben der Schuldnerin jedoch Aktivwerte in Höhe von 1,1 Milllionen Euro gegenĂŒberstehen. Den GlĂ€ubigern wird eine Sanierungsplanquote von 20 Prozent binnen drei Jahren angeboten.

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