Wirtschaft
16.11.2018

Metaller-KV: Gespräche unterbrochen, am Sonntag wird fortgesetzt

Ohne Einigung am Sonntag, Streiks am Montag

Das Ringen um eine Einigung im Metaller-KV hat vorerst kein Ende, am Sonntag wird weiterverhandelt. Um 11.00 Uhr gehen die Gespräche weiter, hieß es nach 15-stündigen Verhandlungen von Donnerstag auf Freitag von der Arbeitnehmerseite in der Wirtschaftskammer. Die Streikdrohung für Montag bleibt aufrecht, kommt es am Sonntag nicht zu einer Einigung.

Lohnverhandlungen der Metaller

"Wir haben heute vertagt, unterbrochen. Wir werden am Sonntag weiterverhandeln", sagten die Arbeitnehmer-Chefverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp) am Freitag gegen 06.00 Uhr in der Früh. "Wir sind uns näher gekommen, es hat Bewegung geben. Trotzdem sind wir noch weit auseinander." Beim Geld liege man sehr weit auseinander. "Wir verhandeln hier weiter. Wir sind aber noch lange noch nicht am Ziel."

Annäherungen gab es im Rahmenrecht, so die Arbeitnehmervertreter. "Wir sind aber auch hier noch nicht am Ende." Beide Verhandlungsseiten haben Freitagfrüh "wesentliche Annäherungen" in den Verhandlungen zum Metaller-KV gesehen. "Das gilt für beide Bereiche - Rahmenrecht und Finanzielles", sagte der Sprecher der Arbeitgeberverhandler, Christian Knill: "Wir hoffen auf eine Einigung am Sonntag. Ich gehe davon aus, dass wir das schaffen."

Die Verhandlungen wurden um 5.00 Uhr in der Früh unterbrochen, um sie am Sonntag um 11.00 Uhr in der Wirtschaftskammer wieder aufzunehmen. "Jetzt ist es einmal genug", so Knill, "nach so vielen Stunden der Verhandlung, ist eine Pause einmal gut." Von Donnerstag auf Freitag war seit 14.00 Uhr verhandelt worden.

Bis Sonntag gibt es bei den Arbeitgebervertretern interne Besprechungen, wie Knill sagte. "Es geht um ein komplexes Gesamtpaket, bei dem die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Auge behalten werden muss. Daher sind solch genaue Gespräche für eine Gesamtlösung notwendig."